Reeser Geschichtsverein RESSA 1987 e. V.
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Willkommen in der Reeser Geschichte!

Der Reeser Geschichtsverein RESSA erforscht seit 1987 die Geschichte der Stadt Rees und ihrer Ortsteile, aber auch die Bedeutung der ältesten Stadt am unteren Niederrhein im Laufe der Jahrhunderte.

Besuchen Sie auch unsere Website zum Rinkieker:   

Rinkieker.de

Die aktuellesten Nachrichten

GRATIS-LESUNG MIT DR. RAINER NEU IN DER BÜCHEREI

Dr. Rainer Neu aus Wesel hat Aufsätze über Niederrheiner aus 12 Jahrhunderten geschrieben, die er jetzt im Buch „Heilige, Neuerer und ein Biest“ veröffentlicht hat. Am Mittwoch, 24. Juni, kommt der Autor auf Einladung des Reeser Geschichtsvereins RESSA 1987 e. V. und der Stadtbücherei nach Rees und stellt in der Stadtbücherei sein Buch über 23 historische Persönlichkeiten wie Irmgardis von Aspel, Norbert von Xanten, Konrad Heresbach oder Gerhard Terstegen vor. Beginn ist um 15:00 Uhr, Einlass ist ab 14:30 Uhr, der Eintritt ist frei. Im frühen Mittelalter war der Niederrhein fränkisches und germanisches Siedlungsgebiet. Die Region kann geographisch nur schwer umrissen werden, einen Volksstamm der Niederrheiner gab es nie. Die Zwischen- und Grenzlage ermöglichte schwunghaften Handel, brachte schnell wechselnde politische Herrschaften und schuf eine europäische Region.
18. Juni 2026, 15:00 Uhr

Fotos von Reeser Geschichtsverein RESSA 1987 e. V.s Beitrag

PETERS POST: REES 1913 - EIN JAHRESRÜCKBLICK (TEIL 1) Unser RESSA-Mitglied Peter Schütte stellt an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen seine Recherchen zu historischen Reeser Themen vor. In Berlin feiert Kaiser Wilhelm II. sein 25-jähriges Regierungsjubiläum. Im selben Jahr heiratet seine einzige Tochter Viktoria Luise. Noch einmal begegnen sich die europäischen Herrscherhäuser in festlicher Atmosphäre – ahnungslos, dass nur ein Jahr später die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ beginnen wird: der Erste Weltkrieg, in dem auch viele Reeser ihr Leben lassen müssen. Doch wie sah dieses letzte Friedensjahr eigentlich in Rees aus? Im Rathaus am Markt amtierte seit zwei Jahren Bürgermeister Frey. Schräg gegenüber wurden bei Dresen am Markt 2 den Reeser Bürgern die Haare geschnitten. Das 1913 erschienene Adressbuch für Emmerich, Rees und Elten führt sämtliche Häuser der Stadt mit ihren Bewohnern auf. Am Markt – wir sind inzwischen wieder am Rathaus angelangt – endet die Aufzählung mit der Hausnummer 51: Hier tranken die Reeser in der „Restauration“ Werner Bertmann ihr Bier. Dampfschiffe befuhren den Rhein, in Haus Aspel feierte das Pensionat sein 25-jähriges Bestehen, und im Hotel Deymann wechselte der Besitzer. Die lokalen Zeitungen berichten jedoch vor allem über jene Ereignisse, die Aufmerksamkeit erregten: schwere Unglücke, Brände, Diebstähle, einen Schiffsunfall auf dem Rhein, ertrunkene Schüler in Bienen oder ein kleines Mädchen, das am Delltor von einem Wagen mitgeschleift wurde. Begeben wir uns auf eine Zeitreise durch das Jahr 1913 und werfen Monat für Monat einen Blick auf die Ereignisse, die die Menschen in Rees und Umgebung damals bewegten. JANUAR 1913 * „2. Jan. Während des Dreschens geriet der zwölfjährige Sohn eines Landwirts in Bergswick in ein Getriebe der Dreschmaschine und wurde schwer an Kopf und Händen verletzt. Er konnte noch rechtzeitig, durch Stillsetzen der Maschine, aus seiner gefährlichen Lage befreit und ein größeres Unglück verhindert werden. Der Junge ist später doch seinen Verletzungen erlegen.“ * „11. Jan. Die Erlaubnis zur Anlegung des päpstlichen Kreuzes Pro ecclesia et pontifice, ist dem Ehrendomherrn und Dechanten Herrn Jakob Geuchen in Rees erteilt worden.“ FEBRUAR 1913 * „Den Wellen entrissen. Während mehrere Kinder auf einer am Rheinufer in Rees liegenden Ausbootebrücke spielten, fiel die zehnjährige K. in den hochgehenden Rhein. Der Vorfall war von einigen zufällig des Weges kommenden Passanten beobachtet worden, eilten herbei und retteten das Kind.“ * „Besitzwechsel. Das Hotel Deymann in Rees, seit längeren Jahren im Besitz des Herrn Heinr. Schmitz-Hübsch, ist in den Besitz des Herrn Wiegmann aus Rheine zum Preise von 75 000 Mark übergegangen.“ * „Tödlich verunglückt ist der Landwirt Plücker in Millingen (Rees). Als er nach getaner Arbeit mit seinem Fuhrwerk nach Hause fahren wollte, stürzte er rücklings von der Karre und brach das Genick. Der Tod trat bald ein. Plücker hinterläßt Frau und mehrere Kinder.“ * „Zwei Schüler ertrunken. Beim Schlittschuhlaufen ertranken im „Alten Rhein“ bei Bienen (Rees) zwei etwa 13jährige Schüler, Söhne der Ackerer Klei und Terhardt. Ein 18jähriger Bruder des T., der Hülfe leisten wollte, brach ebenfalls durch das Eis und wurde besinnungslos ans Ufer gezogen. Die anhaltenden Bemühungen, ihn wieder ins Leben zurückzurufen waren von Erfolg.“ * „26. Febr. Beim Baumfällen wurde heute morgen der siebzehnjährige Sohn des Schweizers H. in Grietherbusch durch einen Arthieb schwer verletzt. In dem Augenblick als der Holzfäller die zum Schlage ausgeholte Axt niederlaufen ließ, lief der junge Mann vor ihm her und wurde am Arme getroffen. Seine Aufnahme im hiesigen Krankenhause war erforderlich." MÄRZ 1913 * „Brandunglück. Am Sonntag morgen um 3 Uhr wurde in Rees die Feuerwehr alarmiert. Feuer war in einem Hintergebäude des Hauses der Frau ten Hompel an der Dellstraße entstanden. Die Wehr war baldigst zur Brandstelle und deren tatkräftiges Eingreifen sowohl wie das der Bürgerschaft und besonders der Brauerei Hendrix konnte das Feuer auf den Anbau beschränken, worin sich einige Wohnräume und die Arbeitsstätten einer Schneiderei befinden. Die Wehr hatte tagsüber immer noch zu tun, um die anliegenden Nachbarhäuser zu schützen. Der Geschäftsbetrieb der Firma ist durch dieses Unglück nicht gehindert.“ * „8. März. Eine empfindliche Strafe zudiktiert wurde vom hiesigen Schöffengericht einem Fabrikarbeiter von hier. Seine verleumderische und ehrabschneiderische Ausdrucksweise, welche der Genannte über eine hiesige Familie geäußert hatte, muß derselbe mit drei Wochen und drei Tagen Gefängnis büßen. * „Einen reichen Salmfang machte der Fischereipächter M. D. bei Rees. Er erbeutete in 2 Tagen in seinem Fischrevier im Rhein dreizehn Prachtexemplare, insgesamt ca. 350 Pfd. schwer, darunter einen Salm von 48 Pfund.“ * „Gottesraub. In der Kirche von Millingen (Rees) und Bienen wurden die Opferstöcke, anscheinend mit Leimruten, von Dieben geleert.“ * „Schiffsunfall. Der im Anhang eines Schleppbootes mit Gemüse und Lebensmitteln beladene Rheinkahn der Firma Reinarz in Königswinter erlitt auf der Fahrt von Rotterdam nach Duisburg bei Rees durch Auffahren auf eine Klippe im vorderen Teil Leckage. Man ließ das Fahrzeug gegenüber Rees auflaufen und überlud einen Teil der Ladung auf das Schleppboot. Ein anderer Teil wurde, da schließlich das Schiff ganz unter Wasser sank, fortgeschwemmt. Am Ostertag wurde nach dem schwimmenden Gemüse eifrig gefischt. Der Schaden ist durch Versicherung gedeckt.“ APRIL 1913 * „10. April. (Verbrannt.) Bei einem Feuer, das das Anwesen eines Ackerers in der Nähe von Rees vernichtete, verbrannte ein 30jähriger Mann.“ * „17. April. Als ein Knecht des Gutsbesitzers aus Haffen mit einem Wagen ausfuhr, scheute das Pferd aus unbekannter Ursache auf dem Haffenschen Deich in Bergswick. Pferd und Wagen stürzten kopfüber den Damm hinab. Eine mitfahrende Dame, welche glücklicherweise mit dem Schrecken davon kam, konnte sich nur durch ein Fenster des Wagens aus ihrer gefährlichen Lage befreien. Der Leiter des Fuhrwerks brachte sich durch einen Sprung in Sicherheit. Der Wagen wurde ziemlich beschädigt. MAI 1913 * „Düsseldorf hatte unter 1373 Wahlmännern 920 Zentrumsstimmen, für die Nationalliberalen wurden 321 abgegeben. Bei der Nachwahl für den verstorbenen Abg. Kirsch stiegen die Stimmen der Zentrumswähler auf 1019. In Cleve wählten von 233 Wahlmännern 224 Zentrum, in Rees von 280 Wahlmännern 178, während 100 Stimmen für einen Nationalliberalen abgegeben wurden.“ * „Ein in einer Wirtschaft in Rees wohnender fremder Bahnarbeiter stahl seinem Schlafkollegen aus einem verschlossenen Koffer einen neuen Anzug und ein Paar Schuhe im Werte von sechzig Mark und verschwand damit auf nimmer Wiedersehen. Da der Diebstahl erst später beobachtet wurde, fand der Gauner, der sich durch Verkauf des gestohlenen Anzuges das nötige Reisegeld verschafft hatte, gute Gelegenheit zu entkommen. Dem Eigentümer konnte der Anzug wieder eingehändigt werden.“ JUNI 1913 * „17. Juni. (Das Pensionat der Töchter vom hl. Kreuz) zu Haus Aspel bei Rees am Rhein feierte am 15. Juni das 25jährige Bestehen. Zahlreiche frühere Pensionärinnen des In- und Auslandes hatten sich zum Jubelfeste eingefunden. Unter den Ehrengästen befand sich Prälat Dr. Lausberg aus Köln der erschienen war, um, wie vor 25 Jahren, so auch heute die Festpredigt zu übernehmen. Erzbischof Felix von Hartmann wünschte durch Telegramm weiteres Blühen der Anstalt. Möge dem Töchterpensionat, welches in einem modernen Neubau Haushaltsschule, sowie Lyzeum und Oberlyzeum umfaßt, ein weiteres segensreiches Wirken beschieden sein.“ Quellen: https://zeitpunkt.nrw/ Artikel mit Datumsangabe: Niederrheinisches Tageblatt Artikel ohne Datumsangabe: Niederrheinische Landeszeitung Bild vom Markt: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/P7UQIF4VBRYZ3LUBM7KCEP4RQ4CH4AYX Adressbuch: https://digital.ulb.hhu.de/ihd/periodical/titleinfo/11357737 Bild Pfarrer Geuchen: Stadtarchiv Rees
18. Juni 2026, 11:54 Uhr

DIE SL NATURENERGIE STIFTUNG FÖRDERT RESSA

Auch im Jahr 2026 fördert die SL NaturEnergie Stiftung wieder 24 Vereine und Initiativen in Rees und den Ortsteilen. Der Reeser Geschichtsverein RESSA darf sich über einen Zuschuss zu den Druckkosten der 20. Ausgabe des beliebten Jahrbuchs „Reeser Geschichtsfreund“ freuen. Das Buch erscheint Ende November. Die zehn Windenergieanlagen in Rees erzeugen jährlich circa 70 Millionen Kilowattstunden Strom. Ein Teil der wirtschaftlichen Erträge fließt in die SL NaturEnergie Stiftung, die Jahr für Jahr die entsprechende Summe als Vereinsförderung in die Stadtgesellschaft zurückgibt. Die Höhe hängt vom Windaufkommen und von den Marktpreisen ab. So standen für 2026 insgesamt 54.000 Euro zur Verfügung. Über die Vergabe der Fördermittel entschied ein Ausschuss, bestehend aus Bürgermeister Sebastian Hense und den Vorsitzenden der beiden größten Fraktionen im Reeser Rat, Marcel Becker (CDU) und Peter Friedmann (SPD). Dies sind die geförderten Vereine und Initiativen: Verkehrs- und Verschönerungsverein Rees, Messdiener St. Georg Haldern, Förderverein der St.-Quirinus-Grundschule Millingen, Förderverein des Gymnasiums Aspel der Stadt Rees, Reeser Geschichtsverein RESSA, St. Vincentius Kindergarten Mehr, St. Irmgardis Schützenbruderschaft Esserden-Reeserward-Speldrop, Förderverein der Gemeinschaftsgrundschule Rees, Familienzentrum Sonnenschein-Kindergarten Rees, Junger Chor Haldern, DJK TuS Esserden, Katholische Pfarrgemeinde St. Irmgardis Rees, Förderverein KiTa St. Quirinus Millingen, Fremde werden Freunde, Förderverein Kita St. Josef Haldern, Tambourcorps Mehr „Die Wacht am Rhein", Förderverein der Lindenschule Haldern, Heimatfreunde Haffen-Mehr, Freiwillige Feuerwehr Haffen, Taekwon-Do Niederrhein, BSV Mehr, Haldern Pop „Landgut" Förderverein und Haldern Strings.
18. Juni 2026, 10:53 Uhr

NEUES AUS DER VERGANGENHEIT

Die 59. Ausgabe des „Rinkiekers“ berichtete am 15. Juni 1979 unter anderem über den Erfolg der Millinger Tischtennisspielerinnen, ein Wiedersehen der Aspeler Abiturientia 1969 und das Feldmarker Schützenfest. Die komplette Ausgabe steht unter www.rinkieker.de/ausgaben Der Reeser Geschichtsverein RESSA veröffentlicht immer freitags um 7 Uhr eine neue, 47 Jahre alte Ausgabe der früheren Reeser Wochenzeitung.
12. Juni 2026, 07:00 Uhr

PETERS POST: DAS WAPPEN VON REES

Unser RESSA-Mitglied Peter Schütte stellt an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen seine Recherchen zu historischen Reeser Themen vor. Die jetzige Fassung des Wappens von Rees stammt aus dem Jahr 1965. Die Blasonierung (Wappenbeschreibung) in der Sprache der Heraldik (Wappenkunde) lautet: „In Rot ein silberner Schlüssel mit rechts gekehrtem Bart.“ Wie auch die Wappen von Xanten, Dorsten und Soest zeigt das Reeser Wappen den sogenannten Petrischlüssel. Petrus ist der Patron der Erzbistums Köln, dessen Erzbischof Heinrich I. (von Müllenark oder von Molenark) Rees am 14. Juli 1228 die Stadtrechte verlieh. Ein stilisiertes Brustbild des Erzbischofs findet sich auch in dem von Matthias Rippel gestalteten Logo für die 800-Jahr-Feier 2028. Ursprünglich aus einem mittelalterlichen Siegel stammend, ist das Wappen bereits über 600 Jahre alt. Vor dem Krieg zierte es, neben dem Wappen des Herzogtums Jülich-Kleve-Berg, das Rheintor. Auch befand es sich über dem Haupteingang des alten Reeser Rathauses. Quellen: Stadt Rees: https://www.stadt-rees.de/aktuell/800-jahre-rees/#accordion-1-2 https://www.stadt-rees.de/rathaus/ueber-rees/wappen-der-stadt-rees/ Rolf Nagel, Rheinisches Wappenbuch, Köln 1986, S. 62. Gert Oswald, Lexikon der Heraldik, Leipzig 1984, S. 303 u. 352.
9. Juni 2026, 08:45 Uhr

Entdecken Sie die Vielfalt der regionalen Dialekte – Vortrag mit Dr. Georg Cornelissen!

HERZLICHE EINLADUNG ZUM VORTRAG MIT DR. GEORG CORNELISSEN Am Dienstag, 9. Juni, referiert der aus Funk und Fernsehen bekannte Sprachforscher Dr. Georg Cornelissen auf Einladung des Reeser Geschichtsvereins im Bürgerhaus ab 19 Uhr über regionale Dialekte und Wörter mit P, also "Pötte, plästern, Pimpernellen". Da ist gute Stimmung vorprogrammiert! Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
8. Juni 2026, 11:46 Uhr
24
JUN

Autorenlesung mit Dr. Rainer Neu aus Wesel

Stadtbücherei Rees, Markt, 46459 Rees, ab 15:00 Uhr

Buchvorstellung in der Stadtbücherei Rees: „Heilige, Neuerer und ein Biest – Historische Gestalten des Niederrheins“

Eine gemeinsame Veranstaltung des Reeser Geschichtsvereins RESSA und der Stadtbücherei Rees

Eintritt frei / Anmeldung nicht erforderlich

18
JUL

Führung über den Reeser Friedhof am Westring

Trauerhalle, Westring, 46459 Rees, ab 14:00 Uhr

1823 auf dem „Oranienbollwerk“ eingeweiht, war der Friedhof am Westring lange Zeit den Katholiken vorbehalten. 1971 wurde er als kommunale Einrichtung von der Stadt Rees übernommen. Da die erste Friedhofstour des Reeser Geschichtsvereins im November 2023 bei strömendem Regen stattfand, ist die erweiterte Neuauflage im Sommer 2026 hoffentlich mit besserem Wetter gesegnet. 

Treffen um 14 Uhr an der Trauerhalle. Nach dem Besuch ausgewählter Grabmale erfährt die Gruppe alles über die Bestattungskultur im Wandel der Jahrhunderte. Im Anschluss findet ein optionales gemeinsames Kaffeetrinken statt.

Die kostenlose Führung richtet sich an RESSA-Mitglieder und deren Familien. Eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich.

8
AUG

Führung durch Grieth mit Kaffeetrinken im Hanselädchen

Treffpunkt: REWE-Parkplatz, Westring, 46459 Rees, ab 14:00 Uhr

Kleiner Ort, große Geschichte: Seit dem 13. Jahrhundert bauten die Klever Grafen Grieth zu einem befestigten Hafen- und Handelsplatz aus. 1254 wurden die Stadtrechte verliehen, 1472 die Zoll- und Stapelrechte. 1540 erfolgte die Aufnahme in die Hanse. Seit 1969 ist Grieth ein Ortsteil von Kalkar. 

Bei einer Führung lernen die RESSA-Mitglieder die Gassen und Bauwerke des Ortes kennen, bevor im Hanselädchen (optional) Kaffee und Kuchen bereitstehen. Voraussichtlich beginnt die Tour am rechten Rheinufer in Grietherort, wenn die Gruppe mit der Fähre Inseltreue B nach Grieth übersetzt. Die Teilnahme kostet sechs Euro pro Person. Eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich. Um 14 Uhr werden in Rees am Rewe-Parkplatz Fahrgemeinschaften gebildet.

16
SEP

Vortrag: Die Kölner Erzbischöfe Engelbert und Heinrich

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 19:00 Uhr

Die Reeser kennen den Kölner Erzbischof Heinrich von Molenark vor allem, weil er ihnen am 14. Juli 1228 die Stadtrechte verlieh. Seit 1225 im Amt, nutzte Heinrich das erste Jahr seiner Macht aber auch, um die Mörder seines Vorgängers Engelbert von Berg jagen zu lassen. Dieser war am 7. November 1225 im heutigen Grevelsberg von einer Gruppe unter der Führung seines Verwandten Graf Friedrich von Isenberg ermordet worden. 

Dr. Jens Lieven von der Ruhr-Universität Bochum berichtet im Bürgerhaus über diesen frühmittelalterlichen Krimi und stellt die Lebensgeschichten der beteiligten Persönlichkeiten vor, deren persönliches Schicksal auch die Geschichte vieler Städte (Rees, Xanten, Rheinberg, Recklinghausen) beeinflusste. 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

19
SEP

Führung durch das Fort Pannerden in den Niederlanden

Treffpunkt: REWE-Parkplatz, Westring, 46459 Rees, ab 11:00 Uhr

Das Fort Pannerden, nur einen Steinwurf von Emmerich und Elten entfernt, gehört zu den größten seiner Art in den Niederlanden. Von 1869 bis 1872 wurde es am Zusammenfluss von Rhein und Waal erbaut und diente als Sperrwerk gegen einfallende Truppen. 

Im 20. Jahrhundert verfiel die Anlage und wurde sogar als Mülldeponie genutzt. Inzwischen kümmert sich die Stichting Fort Pannerden um die beeindruckende Festung und bietet geführte Touren an. 

Dieser Ausflug startet bereits um 11 Uhr vormittags. Auf dem Rewe-Parkplatz am Reeser Westring werden Fahrgemeinschaften gebildet. Diese Exkursion ist nur für RESSA-Mitglieder und deren Angehörige bestimmt. Der Preis beträgt 15 Euro pro Person (Kinder: 10 Euro), eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich. 

Im Anschluss an die Führung ist ein gemeinsames Kaffeetrinken (optional) im Fort-Café geplant.

14
OKT

Vortrag: Die JASBA und weitere Reeser Betriebe

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 19:00 Uhr

Mit großen Hoffnungen für den Reeser Arbeitsmarkt wurde 1956 die Porzellanfabrik Niederrhein an der Ecke B 8 / Rauhe Straße eröffnet. Doch schon nach einem Jahr blieben die Brennöfen vorerst wieder kalt. Die Stadt hoffte auf einen neuen Investor und fand diesen in der Westerwälder Familie Schwaderlapp. So nahm die JASBA (ein Kunstwort aus dem Namen Jakob Schwaderlapp und dem ersten Firmensitz in Baumbach) 1957 ihren Betrieb auf. Zunächst wurde Porzellan gefertigt, ab 1959 begann der wirtschaftliche Aufschwung durch die Produktion von Spaltplatten. 

RESSA-Vize Michael Scholten zeichnet mit vielen Fotos die Geschichte der JASBA nach, im zweiten Teil des Vortrags folgen Infos zu weiteren Reeser Firmen. 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Sämtliche Termine finden Sie in der Rubrik VERANSTALTUNGEN.

Anmeldungen zu RESSA-Veranstaltungen unter Info / Anmeldung!

Auf dieser Seite möchten wir unsere Mitglieder und geschichtsinteressierte Gäste über aktuelle und künftige Aktivitäten des Vereins informieren und zugleich auf die Vorträge, Exkursionen und Feste der letzten drei Jahrzehnte zurückblicken.

Viel Vergnügen beim Stöbern und Staunen wünscht

der RESSA-Vorstand

Sämtliche Nachrichten finden Sie in der Rubrik AKTUELL.

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