Reeser Geschichtsverein RESSA 1987 e. V.
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Willkommen in der Reeser Geschichte!

Der Reeser Geschichtsverein RESSA erforscht seit 1987 die Geschichte der Stadt Rees und ihrer Ortsteile, aber auch die Bedeutung der ältesten Stadt am unteren Niederrhein im Laufe der Jahrhunderte.

Besuchen Sie auch unsere Website zum Rinkieker:   

Rinkieker.de

Die aktuellesten Nachrichten

DIE JASBA UND WEITERE REESER UNTERNEHMEN

Vortrag im Reeser Bürgerhaus am Mittwoch, 14. Oktober, ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich Mit großen Hoffnungen für den Reeser Arbeitsmarkt wurde 1956 die Porzellanfabrik Niederrhein an der Ecke B 8 / Rauhe Straße eröffnet. Doch schon nach einem Jahr blieben die Brennöfen vorerst wieder kalt. Die Stadt hoffte auf einen neuen Investor und fand diesen in der Westerwälder Familie Schwaderlapp. So nahm die JASBA 1957 ihren Betrieb auf. Zunächst wurde Porzellan gefertigt, ab 1959 begann der wirtschaftliche Aufschwung durch die Produktion von Spaltplatten. RESSA-Vorstandsmitglied Michael Scholten zeichnet mit vielen Fotos die Geschichte der JASBA nach, im zweiten Teil des Abends stellt Heinz Belting die Reeser Margarinefabrik vor, die in den 1920er-Jahren ihren Betrieb einstellte. Außerdem gibt es Fotos, Videos und Radioausschnitte von weiteren ehemaligen Unternehmen der Stadt Rees.
19. Sept. 2026, 23:21 Uhr

DER LIBERATION TOWER IN HAMMMINKELN

Unser RESSA-Mitglied Alexander Berkel (Historiker und Autor des Buches "Krieg vor der eigenen Haustür") lädt am Sonntag, 27. September, zum Tag der offenen Tür am Liberation Tower in Hamminkeln ein. Gemeinsam mit Olaf Prinz, dem Betreiber des Turms, bietet Alexander Berkel von 11 bis 17 Uhr Führungen und Gespräche an. Der Liberation Tower ist ein kleines privates Museum, das an eines der größten Luftlande-Unternehmen des Zweiten Weltkriegs erinnert. Am 24. März 1945 landeten im Rahmen der Operation Varsity hunderte alliierte Lastensegler rund um den markanten Turm. In der Umgebung lieferten sich US-Luftlandetruppen und deutsche Verteidiger heftige Gefechte. Heute erinnert der Turm am Thülenweg mit einer Ausstellung an die dramatischen Ereignisse jener Tage. Besucher erleben Geschichte am authentischen Ort – eindrucksvoll und greifbar. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktion "Offener Museumstag Lippe - Issel - Niederrhein" statt. Mehr Infos unter: www.liberation-tower.de www.krieg-am-niederrhein.de
18. Sept. 2026, 08:43 Uhr

SCHLAGZEILEN VOM SEPTEMBER 1979

Die 73. Ausgabe des „Rinkiekers“ berichtete am 21. September 1979 unter anderem über das Gustav-Adolf-Werk, ein Fest der Grundschule Rees und die bevorstehende Reeser Kirmes. Die komplette Zeitung steht unter www.rinkieker.de/ausgaben Der Reeser Geschichtsverein RESSA veröffentlicht immer freitags um 7 Uhr eine neue, 47 Jahre alte Ausgabe der früheren Reeser Wochenzeitung Rinkieker.
18. Sept. 2026, 07:00 Uhr

Fotos von Reeser Geschichtsverein RESSA 1987 e. V.s Beitrag

PETERS POST: VON WATERLOO NACH REES – DAS GRABMAL DES PFARRERS BERNHARD HARTMANN Unser RESSA-Mitglied Peter Schütte veröffentlicht an dieser Stelle die Ergebnisse seiner Forschungen über die Reeser Stadtgeschichte. Diesmal geht es um einen verdienten Pfarrer der katholischen Gemeinde. Unter hohen Bäumen auf dem kommunalen Friedhof am Westring steht ein Grabmal, das man kaum übersieht. Zwischen Säulen und unter einem Giebel erscheint Christus mit einem Schaf auf der Schulter. Die Inschrift erinnert an Bernhard Hartmann (10. Juli 1793 - 3. April 1865), Pfarrer von Rees, Landdechant und Ehrendomherr in Münster. Hartmann trat sein Amt 1829 an, ein Jahr nach der Fertigstellung der neuen klassizistischen Pfarrkirche. Zuvor hatte der gebürtige Warendorfer im Feldzug gegen Napoleon gedient. Als Feldwebel der Landwehr nahm er 1815 an den Schlachten bei Ligny und Waterloo teil. Für seine Bewährung erhielt er das Eiserne Kreuz und den russischen St.-Georgs-Orden. Nach dem Krieg kehrte er nach Münster zurück, setzte seine Ausbildung fort und wurde 1819 zum Priester geweiht. Seine militärische Vergangenheit blieb in Rees präsent. Bei der Feier zur Amtseinführung des Landrats 1859 wurde der „Ritter des eisernen Kreuzes, der Hr. Dechant Hartmann aus Rees“, ausdrücklich hervorgehoben. Vier Jahre später, beim 50. Jahrestag des Aufrufs Friedrich Wilhelms III. „An mein Volk“, sprach der fast siebzigjährige Dechant vor den Schülern der Rektoratschule. Eine Zeitung gedachte „eines Kriegers aus den Zeiten der Freiheitskämpfe“, dessen Brust die „auf dem Schlachtfelde erworbenen Ehrenzeichen“ schmückten. Über Jahrzehnte prägte Hartmann zugleich das kirchliche und soziale Leben der Stadt. In seine Amtszeit fielen die Gründung weiterer Schulen und das von ihm gestiftete Maria-Johanna-Spital. 1862 und 1863 ließ er das Innere der Pfarrkirche durch Ausmalung und Dekoration neu gestalten. Als Hartmann am 3. April 1865 starb, setzte sich vom Pfarrhaus ein großer Trauerzug in Bewegung. Er führte über die Gouverneursstraße, die Dellstraße und die Pfaffenstraße – die heutige Kapitelstraße – zur Kirche. Schüler, Bruderschaften mit umflorten Fahnen, Veteranenverein, Geistlichkeit und zahlreiche Bürger begleiteten den Sarg. Zur Beisetzung ging es anschließend über Markt und Dellstraße zum Friedhof. Glockengeläut, Geschützdonner und gesenkte Fahnen begleiteten den Weg; die Leichenrede hielt Pfarrer Friedrich Wagelaar aus Bienen. Wenige Wochen später wurde Hartmanns Nachlass in der Pfarrwohnung versteigert. Neben Mobiliar, Gemälden, Kupferstichen, Silbersachen und einer goldenen Repetiruhr umfasste er eine Bibliothek von über 500 Bänden. Das Grabmal entstand nicht zufällig. Schon im Juli 1865 versammelten sich rund 40 Mitglieder der Stadt- und Landgemeinde Rees, beschlossen die Errichtung eines Denkmals und wählten ein Komitee. Bewährte Künstler sollten Entwürfe einreichen; der ausgewählte Plan war anschließend dem Bischof zur Begutachtung vorzulegen. Auch kleine Spendenbeiträge sollten willkommen sein, damit möglichst viele Menschen Anteil an dem Vorhaben hatten. Ihr Ziel war es, „ein Denkmal zu Stande zu bringen, würdig des Ausdrucks unserer Verehrung gegen den Hingeschiedenen, eine Zierde für unsern Gottesacker und uns selbst eine ehrende Gedenktafel bei folgenden Geschlechtern!“ Nach dem Verlust des Kersten-Grabmals im August 2026 gewinnt dieser Satz neue Aktualität. Das Hartmann-Denkmal ist nicht bloß ein Grab, sondern ein von der damaligen Gemeinde bewusst geschaffenes Zeugnis ihrer Geschichte. Es zu bewahren, ist deshalb auch eine Aufgabe für spätere Generationen. Quellen: Nachruf https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/4178040?query=%22Rees%20Hartmann%22~25 Beerdigung https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/4178045?query=%22Rees%20Hartmann%22~25 Nachlass https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/4178095?query=%22Rees%20Hartmann%22~25 Jahrestag „An mein Volk“ https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/4176948?query=%22Dechant%20Hartmann%22 Amtseinführung Landrat https://zeitpunkt.nrw/download/pdf/3501609.pdf
16. Sept. 2026, 09:00 Uhr

Einladung zum Vortrag im Bürgerhaus: Eintritt frei!

HERZLICHE EINLADUNG ZUM HEUTIGEN VORTRAG IM BÜRGERHAUS Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
16. Sept. 2026, 08:56 Uhr

NEUES AUS DER VERGANGENHEIT

Die 72. Ausgabe des „Rinkiekers“ berichtete am 14. September 1979 unter anderem über das 100-jährige Bestehen der Genossenschaft in Haldern, die Eröffnung des Plus-Supermarktes in Rees und den Auftritt des Sängers Bernhard Brink in der Kupfermine Millingen. Die komplette Zeitung steht unter www.rinkieker.de/ausgaben Der Reeser Geschichtsverein RESSA veröffentlicht immer freitags um 7 Uhr eine neue, 47 Jahre alte Ausgabe der früheren Wochenzeitung.
11. Sept. 2026, 07:00 Uhr
14
OKT

Vortrag: Die JASBA und weitere Reeser Betriebe

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 19:00 Uhr

Mit großen Hoffnungen für den Reeser Arbeitsmarkt wurde 1956 die Porzellanfabrik Niederrhein an der Ecke B 8 / Rauhe Straße eröffnet. Doch schon nach einem Jahr blieben die Brennöfen vorerst wieder kalt. Die Stadt hoffte auf einen neuen Investor und fand diesen in der Westerwälder Familie Schwaderlapp. So nahm die JASBA (ein Kunstwort aus dem Namen Jakob Schwaderlapp und dem ersten Firmensitz in Baumbach) 1957 ihren Betrieb auf. Zunächst wurde Porzellan gefertigt, ab 1959 begann der wirtschaftliche Aufschwung durch die Produktion von Spaltplatten. 

RESSA-Vize Michael Scholten zeichnet mit vielen Fotos die Geschichte der JASBA nach, im zweiten Teil des Vortrags folgen Infos zu weiteren Reeser Firmen. 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

18
NOV

FÄLLT AUS: Filmabend mit Clemens Reinders: „Niederrheiner erzählen“

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 19:00 Uhr

Aus gesundheitlichen Gründen muss die Veranstaltung leider verschoben werden.


Clemens Reinders ist Buchautor, Filmemacher, Pädagoge und Halderner durch und durch. Schon als Student an der Kunstakademie Münster und der Westfälischen Wilhelms-Universität dokumentierte der 1962 geborene Lindendörfler mit Fotos, Filmen und Texten die Geschichte(n) seiner Heimatregion Niederrhein. Unvergessen sind seine WDR-Dokumentarfilme „Aspel: Ende einer Schulzeit“ und „Haldern: Wo die Linden rauschen.“

Für den Reeser Geschichtsverein RESSA stellt der stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins Haldern nun eine Auswahl seiner besten lokalhistorischen Reportagen, Augenzeugenberichte und Buchbeiträge zusammen, um das Lebensgefühl der Niederrheiner im Wandel der Jahrzehnte zu beleuchten. 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

12
DEZ

Jahreshauptversammlung und RESSA-Adventsfeier

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 15:00 Uhr

RESSA lässt das Jahr 2026 mit einer Adventsfeier im Bürgerhaus ausklingen. Vorgeschaltet ist die Jahreshauptversammlung, in der die Mitglieder über die Erfolge und Herausforderungen des Vereinsjahres und über die Pläne für 2027 informiert werden. 

Eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich. Für das Kaffee- und Kuchenbuffet wird ein Unkostenbeitrag erhoben.

Sämtliche Termine finden Sie in der Rubrik VERANSTALTUNGEN.

Anmeldungen zu RESSA-Veranstaltungen unter Info / Anmeldung!

Auf dieser Seite möchten wir unsere Mitglieder und geschichtsinteressierte Gäste über aktuelle und künftige Aktivitäten des Vereins informieren und zugleich auf die Vorträge, Exkursionen und Feste der letzten drei Jahrzehnte zurückblicken.

Viel Vergnügen beim Stöbern und Staunen wünscht

der RESSA-Vorstand

Sämtliche Nachrichten finden Sie in der Rubrik AKTUELL.

Die nächsten Termine​​

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