Reeser Geschichtsverein RESSA 1987 e. V.

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Willkommen in der Reeser Geschichte!

Der Reeser Geschichtsverein RESSA erforscht seit 1987 die Geschichte der Stadt Rees und ihrer Ortsteile, aber auch die Bedeutung der ältesten Stadt am unteren Niederrhein im Laufe der Jahrhunderte.

Auf dieser Seite möchten wir unsere Mitglieder und geschichtsinteressierte Gäste über aktuelle und künftige Aktivitäten des Vereins informieren und zugleich auf die Vorträge, Exkursionen und Feste der letzten drei Jahrzehnte zurückblicken.

Viel Vergnügen beim Stöbern und Staunen wünscht

der RESSA-Vorstand

Besuchen Sie auch unsere Website zum Rinkieker:   

Die aktuellesten Nachrichten

MUSEUM DE WAAG BERICHTET ÜBER RESSA

Der Besuch der RESSA-Abordnung in Deventer hat auch in den Sozialen Medien der Niederlande ihren Niederschlag gefunden: Das Museum DE WAAG, das am 28. März 2026 eine Ausstellung über die Dreharbeiten zum Hollywood-Film "Die Brücke von Arnheim" eröffnet, berichtete über die höchst informative Filmlocation-Tour, die Ben Schräder den Reeser Besuchern Dirk Kleinwegen, Michael Scholten, Peter Bongers und Thijs van Dooren bot.
20. März 2026, 22:28 Uhr

DIE BRÜCKE VON ARNHEIM - REALITÄT UND FILM

Mehr als 150 Gäste aus den Niederlanden und Deutschland waren ins Reeser Bürgerhaus gekommen, um den zweiten gemeinsamen Vortragsabend von Liemers Niederrhein und dem Reeser Geschichtsverein RESSA zu erleben. Michael Arntz, Vorsitzender des deutsch-niederländischen Vereins Liemers Niederrhein, begrüßte das Publikum und schlug eine Brücke zwischen der gescheiterten Operation der Westalliierten im September 1944 und der späteren Zerstörung niederrheinischer Städte wie Kleve, Emmerich und Rees. Da der Plan, den Zweiten Weltkrieg vor Weihnachten 1944 zu beenden, an der deutschen Verteidigung der Brücke von Arnheim scheiterte, kam es im März 1945 zur Rheinüberquerung der Alliierten, unter anderem in Rees. Der Historiker Drs. Edwin Zweers aus s-Heerenberg ging in seinem reich bebilderten Vortrag auf die realen Ereignisse der Operation Market Garden ein und schilderte den Weg der Soldaten von der Normandie bis an die belgisch-niederländische Grenze. Tausende von Fallschirmspringern sollten alle Brücken sichern, damit die Truppen und Panzereinheiten auf dem Landweg bis Arnheim vorstoßen konnten, um dann nach Deutschland zu kommen. Doch die Brücke von Arnheim erwies sich als "A Bridge too far", wie der 1974 veröffentlichte Tatsachenroman des irisch-amerikanischen Reporters Cornelius Ryan heißt. Michael Scholten, 2. Vorsitzender des Reeser Geschichtsvereins RESSA, ging im Anschluss auf die starbesetzte Verfilmung des Romans ein: 1976 in den Niederlanden gedreht, kam Richard Attenboroughs dreistündiges Kriegsepos "Die Brücke von Arnheim" im Juni 1977 in die Kinos. Scholten erläuterte die Entstehungsgeschichte des Films, ging mit vielen historischen Bildern auf die Dreharbeiten in Deventer, Zutphen, Nimwegen und weiteren niederländischen Städten ein und kommentierte die (Un)Genauigkeiten des Films sowie die internationale Rezeption durch Kritiker und Zuschauer. Am Mittwoch, 6. Mai, setzen der Reeser Geschichtsverein und Liemers Niederrhein ihre Kooperation fort: Gemeinsam mit der Stadtbücherei Rees laden die Vereine zu einer musikalischen Lesung von Frank Mehring ein, der ab 19 Uhr im Bürgerhaus die Befreiungslieder der Niederländer in den Kriegsjahren 1944 und 1945 vorstellt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Fotos (c) RESSA / Dirk Kleinwegen, Michael Scholten, Peter Bongers
20. März 2026, 13:02 Uhr

SCHLAGZEILEN AUS DER VERGANGENHEIT

Die 47. Ausgabe des „Rinkiekers“ berichtete am 23. März 1979 unter anderem über das Hochwasser in Grietherort, die Judo-Meisterschaften und die geplante Neugestaltung des Reeser Marktplatzes. Die komplette Zeitung steht unter www.rinkieker.de/ausgaben Der Reeser Geschichtsverein RESSA veröffentlicht an jedem Freitag um 7 Uhr eine neue, 47 Jahre alte Ausgabe der Reeser Wochenzeitung.
20. März 2026, 07:55 Uhr
HERZLICHE EINLADUNG ZUM VORTRAG: HEUTE UM 19 UHR!
18. März 2026, 09:14 Uhr

MEHR ALS 1000 MUSEUMSGÄSTE

Heute kam die offizielle Zahl aus dem Reeser Rathaus: Stolze 1080 Besucherinnen und Besucher sahen die RESSA-Ausstellung "Der Reeser Fotograf Joseph Knippenberg" zwischen dem 22. November 2025 und dem 8. März 2026. Der Reeser Geschichtsverein RESSA dankt allen Gästen, Leihgebern und Helfern für die gelungene Ausstellung und freut sich, zur Steigerung der Bekanntheit des lokalen Fotopioniers Joseph Knippenberg (1876-1943) beigetragen zu haben.
16. März 2026, 09:16 Uhr

SCHLAGZEILEN AUS DER VERGANGENHEIT

Die 46. Ausgabe des „Rinkiekers“ berichtete am 16. März 1979 unter anderem über neue Pläne des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, die Billard-Kreismeisterschaften und ein besonderes Klassentreffen mit Schulleiterin Helga Pitsch. Die komplette Zeitung steht unter www.rinkieker.de/ausgaben Der Reeser Geschichtsverein RESSA veröffentlicht immer freitags um 7 Uhr eine neue, 47 Jahre alte Ausgabe der Reeser Wochenzeitung, die Werner WIns von 1978 bis 1982 herausgab. Foto: Helmut Schomaker
13. März 2026, 10:32 Uhr
Sämtliche Nachrichten finden Sie in der Rubrik AKTUELL.

Die nächsten Termine​​

18
APR

Führung durch das LVR-Niederrheinmuseum in Wesel

Treffpunkt: REWE-Parkplatz, Westring, 46459 Rees, ab 14:00 Uhr

Mit neuem Konzept und neuen Ausstellungen feierte das LVR-Niederrheinmuseum im Sommer 2025 seine große Wiedereröffnung. Vor dem Hintergrund des Leitmotivs „Leben mit dem Wasser“ wird die reiche Kulturgeschichte der Menschen am Niederrhein dargestellt, aber auch die Frühgeschichte der Region. Außerdem werden die Biografien prominenter Niederrheiner näher beleuchtet. Viele Exponate und 42 Medienstationen laden zu einer informativ-unterhaltsamen Zeitreise ein.

   Die Teilnehmer zahlen den Eintritt von sechs Euro selbst, die Kosten für die Führung übernimmt RESSA. Eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich. Um 13.30 Uhr werden auf dem Rewe-Parkplatz in Rees Fahrgemeinschaften gebildet. Im Anschluss an die Führung besucht die Gruppe das Museumscafé (optional).

Führung durch das LVR-Niederrheinmuseum in Wesel
6
MAI

Lesung mit Frank Mehring: „Songs of Liberation“

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 19:00 Uhr

In Kooperation mit der Stadtbücherei Rees und dem deutsch-niederländischen Verein Liemers Niederrhein veranstaltet der Reeser Geschichtsverein einen Lese- und Liederabend mit Frank Mehring. 

   Der Klever ist Professor an der Radboud-Universität in Nimwegen und hat 2025 das Buch „Songs of Liberation in the Netherlands“ veröffentlicht. Damit erinnert er an die Lieder, mit denen die Niederländer ab Mai 1945 die Befreiung vom Nationalsozialismus und das Ende des Zweiten Weltkriegs besangen. „Es war, als ob die Welt plötzlich wieder in Farbe erstrahlte“, sagt Frank Mehring. „Diese Lieder sind pure Emotion: tanzen, flirten, von einer Zukunft in Freiheit träumen.“ Bunte Platten-Cover bilden den perfekten Kontrast zu den Schwarzweiß-Fotos jener Zeit. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Lesung mit Frank Mehring: „Songs of Liberation“
9
JUN

Vortrag Dr. Georg Cornelissen: „Pötte, plästern, Pimpernellen“

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 19:00 Uhr

Dr. Georg Cornelissen widmet sich im Bürgerhaus „typisch niederrheinischen Wörtern mit P in Rees und Umgebung“. Über seinen Vortrag (Eintritt frei) schreibt er:

   „Panhas, pladdern, Pülleken: Die alltägliche Umgangssprache ist voller regionaler Vokabeln. Viele sind dem Dialekt zu verdanken. Aber sie sind auch Menschen geläufig, die nie im Leben Platt gesprochen haben. Allein schon die Wörter mit P wie Papp, Piep und Puup. Ein Pfosten ist ein Pool, eine kleine Flasche ein Pülleken. Wenn et den ganzen Tag am plästern war, ist man am Abend pladdernass. Und wenn die Pflaume voller Pieren ist, kriegt man die Pimpernellen. Auf die ihm eigene humorvolle Art wird der aus Winnekendonk stammende Sprachforscher auseinanderklamüsern, wie reich die Alltagssprache an Wörtern mit P ist – ein Vortrag mit allem Pipapo.“

Vortrag Dr. Georg Cornelissen: „Pötte, plästern, Pimpernellen“
18
JUL

Führung über den Reeser Friedhof am Westring

Trauerhalle, Westring, 46459 Rees, ab 14:00 Uhr

1823 auf dem „Oranienbollwerk“ eingeweiht, war der Friedhof am Westring lange Zeit den Katholiken vorbehalten. 1971 wurde er als kommunale Einrichtung von der Stadt Rees übernommen. Da die erste Friedhofstour des Reeser Geschichtsvereins im November 2023 bei strömendem Regen stattfand, ist die erweiterte Neuauflage im Sommer 2026 hoffentlich mit besserem Wetter gesegnet. 

   Treffpunkt um 14 Uhr ist die Trauerhalle. Nach dem Besuch ausgewählter  Grabmale erfährt die Gruppe alles über die Bestattungskultur im Wandel der Jahrhunderte. Im Anschluss findet ein optionales gemeinsames Kaffeetrinken statt.

   Die kostenlose Führung richtet sich an RESSA-Mitglieder und deren Familien. Eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich.

Führung über den Reeser Friedhof am Westring
8
AUG

Führung durch Grieth mit Kaffeetrinken im Hanselädchen

Treffpunkt: REWE-Parkplatz, Westring, 46459 Rees, ab 14:00 Uhr

Kleiner Ort, große Geschichte: Seit dem 13. Jahrhundert bauten die Klever Grafen Grieth zu einem befestigten Hafen- und Handelsplatz aus. 1254 wurden die Stadtrechte verliehen, 1472 die Zoll- und Stapelrechte. 1540 erfolgte die Aufnahme in die Hanse. Seit 1969 ist Grieth ein Ortsteil von Kalkar. 

   Bei einer Führung lernen die RESSA-Mitglieder die Gassen und Bauwerke des Ortes kennen, bevor im Hanselädchen (optional) Kaffee und Kuchen bereitstehen. Voraussichtlich beginnt die Tour am rechten Rheinufer in Grietherort, wenn die Gruppe mit der Fähre Inseltreue B nach Grieth übersetzt. Die Teilnahme kostet sechs Euro pro Person. Eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich. Um 14 Uhr werden in Rees am Rewe-Parkplatz Fahrgemeinschaften gebildet, auf Wunsch auch für Radfahrer.

Führung durch Grieth mit Kaffeetrinken im Hanselädchen
16
SEP

Vortrag: Die Kölner Erzbischöfe Engelbert und Heinrich

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 19:00 Uhr

Die Reeser kennen den Kölner Erzbischof Heinrich von Molenark vor allem, weil er ihnen am 14. Juli 1228 die Stadtrechte verlieh. Seit 1225 im Amt, nutzte Heinrich das erste Jahr seiner Macht aber auch, um die Mörder seines Vorgängers Engelbert von Berg jagen zu lassen. Dieser war am 7. November 1225 im heutigen Grevelsberg von einer Gruppe unter der Führung seines Verwandten Graf Friedrich von Isenberg ermordet worden. 

  Dr. Jens Lieven von der Ruhr-Universität Bochum berichtet im Bürgerhaus über diesen frühmittelalterlichen Krimi und stellt die Lebensgeschichten der beteiligten Persönlichkeiten vor, deren persönliches Schicksal auch die Geschichte vieler Städte (Rees, Xanten, Rheinberg, Recklinghausen) beeinflusste. 

   Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Vortrag: Die Kölner Erzbischöfe Engelbert und Heinrich

Reeser Geschichtsverein RESSA 1987 e. V. 

Empeler Straße 122
46459 Rees 

Telefon: 02851-9790203
E-Mail: info@ressa.de

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