Reeser Geschichtsverein RESSA 1987 e. V.
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Willkommen in der Reeser Geschichte!

Der Reeser Geschichtsverein RESSA erforscht seit 1987 die Geschichte der Stadt Rees und ihrer Ortsteile, aber auch die Bedeutung der ältesten Stadt am unteren Niederrhein im Laufe der Jahrhunderte.

Besuchen Sie auch unsere Website zum Rinkieker:   

Rinkieker.de

Die aktuellesten Nachrichten

PETERS POST: DAS ASCHENBRÖDEL VOM NIEDERRHEIN

Unser RESSA-Mitglied Peter Schütte veröffentlicht an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen die Ergebnisse seiner Forschungen. Diesmal geht es um eine Klage gegen den früheren Besitzer von von Haus Empel. Im März 1931 berichtete der „Bote für Stadt und Land" über einen ungewöhnlichen Gerichtsprozess. Die Tochter des „Schlossherrn“ von Haus Empel verklagte ihren eigenen Vater auf Zahlung rückständigen Arbeitslohns. Der Artikel nennt die Beteiligten nicht namentlich; aufgrund der beschriebenen Verhältnisse dürfte es sich um Alfons Böcker (1879–1942) gehandelt haben. Der Zeitungsartikel schildert die junge Frau als ein „Aschenbrödel vom Niederrhein“. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter (vermutlich Caroline Lueb aus Androp, 1878-1907) soll sie zunächst in Aspel „das Pensionat der Begüterten“ besucht haben, bevor sie nach eigenen Angaben auf dem Gut jahrelang schwere Arbeiten verrichten musste – vom Melken über die Schweineversorgung bis zur Feldarbeit. Der Artikel schildert, dass sie zunächst unter ihrer ersten und später dann unter einer zweiten Stiefmutter gelitten habe. Letztere „habe ihr das Leben zur Hölle“ gemacht. Vor dem Arbeitsgericht machte sie geltend, praktisch wie eine Dienstmagd behandelt worden zu sein. Außerdem habe ihr Vater ihr eine hohe Mitgift in Höhe von 40.000 Mark versprochen. Das Arbeitsgericht sprach ihr zunächst 2340 Mark zu. Doch der Vater ging in Berufung. Seine Argumentation: Töchter müssten in landwirtschaftlichen Familien selbstverständlich mitarbeiten. Das sei Familienpflicht – kein Arbeitsverhältnis. Das Landesarbeitsgericht hob das Urteil schließlich auf und entschied gegen die Tochter. Ein echtes Arbeitsverhältnis habe nicht vorgelegen. Auffällig ist der literarische Stil des Artikels. Immer wieder arbeitet der Verfasser mit Märchenbildern: „Aschenbrödel“, „Schloss“, „Stiefmutter“, „Märchenprinz“. Gleichzeitig wird die soziale Fallhöhe betont: Es geht nicht um arme Bauern, sondern um eine Tochter aus einem reichen Gutsherrenhaus. Offenbar sollte der reale Gerichtsfall hier bewusst emotional und dramatisch dargestellt werden. Quellen: Zeitungsartikel: https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/23677437 Bild Empel: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/TIJDOW7JB6HS4P72DIMUXNBBPBSIZA4J Bild Alfons Böcker: https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Rheinland%2FRW_0014%2F~002%2F00230%2Fmets.xml&tx_dlf%5Bpage%5D=131&cHash=c7d25085c7924bc4e72ae3a1d7cc50e7 Heiratsanzeige (S.11) https://zeitpunkt.nrw/download/pdf/18526978.pdf Millingen, St. Quirinus: Sterbeeintrag der ersten Frau Caroline geb. Lueb https://data.matricula-online.eu/de/deutschland/muenster/millingen-st-quirinus/KB008/?pg=280
25. Juni 2026, 09:04 Uhr

HERZLICHE EINLADUNG ZUR AUTORENLESUNG

Dr. Rainer Neu aus Wesel liest am heutigen Mittwoch, 24. Juni, ab 15 Uhr in der Stadtbücherei Rees aus seinem Buch "Heilige, Neuerer und ein Biest: Historische Gestalten des Niederrheins", Aufgrund des warmen Wetters findet die Lesung im Erdgeschoss der Bücherei und mit viel Durchzug bei geöffneten Fenstern statt. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen sind erbeten, entweder in der Stadtbücherei oder beim Reeser Geschichtsverein: ms@ressa.de. Doch auch Spontanbesucher sind herzlich willkommen.
24. Juni 2026, 06:25 Uhr

VORTRAG VON DR. GEORG CORNELISSEN

Fast 150 Gäste verfolgten den amüsant-informativen Vortrag des Sprachforschers Dr. Georg Cornelissen im Reeser Bürgerhaus. Zum zweiten Mal seit 2024 war der aus Funk und Fernsehen bekannte Analyst der niederrheinischen Sprache einer Einladung des Reeser Geschichtsvereins RESSA gefolgt. Vorstandsmitglied Agnes Jay, zugleich Autorin der drei "Reeser Platt"-Wörterbücher, führte in den Abend ein, in dessen Verlauf Dr. Georg Cornelissen auf die Entstehung und Verwendung regionaler Wörter mit P, darunter Plörre, Pipapo und Pimpernellen, einging. Hatten die Drehorgelspieler Burkhard und Michaela Hochstraß das Publikum zu Beginn des Vortrags unterhalten, so stimmten alle Besucherinnen und Besucher am Ende mit den RESSA-Ehrenmitgliedern Klaus Kuhlen und Hermann Venhofen ein, als sie zu den Akkordeonklängen von Jupp Thielke das "Rääße Pöntje" besangen. Wir danken der NRZ und der Rheinischen Post für die ausführliche Berichterstattung über den RESSA-Vortrag in den Lokalzeitungen. Fotos (c) RESSA / Dirk Kleinwegen, Michael Scholten
21. Juni 2026, 21:57 Uhr

Fotos von Reeser Geschichtsverein RESSA 1987 e. V.s Beitrag

PETERS POST: REES 1913 - EIN JAHRESRÜCKBLICK (TEIL 2) Unser RESSA-Mitglied Peter Schütte stellt an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen seine Recherchen zu historischen Reeser Themen vor. In Berlin feiert Kaiser Wilhelm II. sein 25-jähriges Regierungsjubiläum. Im selben Jahr heiratet seine einzige Tochter Viktoria Luise. Noch einmal begegnen sich die europäischen Herrscherhäuser in festlicher Atmosphäre – ahnungslos, dass nur ein Jahr später die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ beginnen wird: der Erste Weltkrieg, in dem auch viele Reeser ihr Leben lassen müssen. Doch wie sah dieses letzte Friedensjahr eigentlich in Rees aus? Die lokalen Zeitungen berichten über jene Ereignisse, die Aufmerksamkeit erregten: schwere Unglücke, Brände, Diebstähle, einen Schiffsunfall auf dem Rhein, ertrunkene Schüler in Bienen oder ein kleines Mädchen, das am Delltor von einem Wagen mitgeschleift wurde. Begeben wir uns auf eine Zeitreise durch das Jahr 1913 und werfen Monat für Monat einen Blick auf die Ereignisse, die die Menschen in Rees und Umgebung damals bewegten. JULI 1913 „2. Juli. Hier kam es am Sonntag auf der Neustraße zwischen ausländischen Bahnarbeitern und Arbeitern zu einer wüsten Schlägerei. Nur mit Mühe gelang es der Polizei, die Streitenden auseinanderzubringen. Einige der Beteiligten wurden mehr oder weniger schwer verletzt.“ * Anzeige: „Rees (Niederrhein) unmittelbar am Rhein gelegen, bietet passendes Industriegelände zu mäßigen Preisen. Stadt mit 4500 Seelen; demnächst normalspurige Verbindung mit dem Staatsbahnhof Empel (5 km). Knotenpunkt der in Ausführung begriffenen normalspurigen elektrischen Kreisbahn Wesel—Emmerich, Rheinauschußbahn steht bevor. Gaswerk, elektr. Licht, höh. Schulen, Kanalisation. Allergrößtes Entgegenkommen; schriftliche und mündliche Auskunft erteilt gern das Bürgermeisteramt.“ AUGUST 1913 * „Feuerausbruch. Sonntagabend brach aus unbekannter Ursache in der Seilerei Ruloffs in Rees Feuer aus, das mit rasender Schnelligkeit um sich griff, so daß das Gebäude bald abgebrannt war. Große Vorräte an Pech, Hanf und fertigen Seilerwaren fielen dem Feuer zum Opfer. Der Schaden ist bedeutend, doch durch Versicherung gedeckt.“ * „Auf Gurken und Obst kein Wasser. Wie gefährlich es ist, nach dem Genuß von Gurkensalat Wasser zu trinken, zeigt wieder folgender Vorfall, der sich in Millingen (Rees) abspielte. Eine Frau, die mittags nach Einnahme von Gurkensalat Wasser trank, erkrankte bald unter heftigen Schmerzen. Trotzdem Hilfe zur Stelle war, verschied die Frau noch am selben Abend.“ * 30. Aug. Abends wurde ein etwa 25jähriges Dienstmädchen von hier auf der Emmericher Chaussee zwischen Praest und Bienen von einem umherstreichenden Holländer angehalten und seiner Barschaft, einen namhaften Betrag, beraubt. Der Räuber entkam unerkannt. Vorgestern gelang es nun, den Holländer in Esserden festzunehmen und ihn in das Amtsgerichtsgefängnis in Rees abzuliefern. SEPTEMBER 1913 * „Noch gut gegangen. Ein aufregender Vorfall ereignete sich am Delltor in Rees. Ein etwa 5jähriges Mädchen hing sich an einen in der Fahrt befindlichen Wagen, wobei die Kleider sich an dem Aufstieg festwickelten und das Kind etwa 200 Meter über die Straße mitgeschleift wurde. Passanten machten den Leiter des Fuhrwerks aufmerksam, worauf dieser hielt und das Kind rechtzeitig aus seiner gefährlichen Lage befreit wurde. Das über und über mit Kot beschmutzte Mädchen konnte den Eltern sonst unverletzt zugeführt werden.“ * 10. Sept. Der Hausdiener eines hiesigen Hotels verschwand vorgestern Abend mit einem Betrage von etwa 100 Mk., als er das Geld für seinen Prinzipal bei der Post einzahlen sollte. Von dem Flüchtling, der erst ganz kurze Zeit in dem Hotel bedienstet war, fehlt noch jede Spur. OKTOBER 1913 * „Duisburg, 3. Okt. (Schwurgericht.) Der Gelegenheitsarbeiter Gerhardus Brügmann aus Bienen, Kreis Rees, mußte sich wegen Raubes und Sittlichkeitsverbrechens vor dem Schwurgericht verantworten. Es wird ihm vorgeworfen, in Bienen an der holländischen Grenze, am 25. August dieses Jahres der Dienstmagd Maria Hofs einen Geldbetrag von 80 Pfennigen auf öffentlichem Wege geraubt und ein Sittlichkeitsverbrechen an der Hofs versucht zu haben. Die Öffentlichkeit wurde für die Verhandlung ausgeschlossen. Der Angeklagte wurde wegen Sittlichkeitsverbrechens und Raubes zu insgesamt 1 Jahr und 2 Monaten Gefängnis verurteilt.“ NOVEMBER 1913 * „2. Nov. (Ein Schiffsunfall), wobei ein Menschenleben eingebüßt wurde, ereignete sich gestern Nachmittag gegen 4 Uhr auf dem Rhein gegenüber Hönnepel. Auf dem Schleppboot Alaska, einer Amsterdamer Schiffsfirma gehörig, welches sich auf der Bergreise befand, explodierte ein Rohr des Dampfkessels. Ein in dem Maschinenraum befindlicher Maschinist wurde von dem ausströmenden Dampf verbrüht und konnte nur als Leiche herausbefördert werden. Der Umgekommene stammt aus Amsterdam, ist 28 Jahre alt und Vater mehrerer unversorgter Kinder. Das defekte Boot wurde von einem zu Hilfe eilenden Boot auf die Seite gebracht.“ DEZEMBER 1913 * „1. Dez. Aus Anlaß der Feier des 75jähr. Bestehens der Tabak- und Zigarrenfabrik Henricus Oldenkott sen. hat der gegenwärtige Inhaber Alex Kersten der Arbeiterunterstützungskasse 10 000 M überwiesen, ferner den älteren Arbeitern je ein Sparkassenbuch mit 100 bis 200 M und den kaufmännischen Angestellten ein volles Monatsgehalt.“ Quellen: https://zeitpunkt.nrw/ Artikel mit Datumsangabe: Niederrheinisches Tageblatt Artikel ohne Datumsangabe: Niederrheinische Landeszeitung Bild vom Markt: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/P7UQIF4VBRYZ3LUBM7KCEP4RQ4CH4AYX Adressbuch: https://digital.ulb.hhu.de/ihd/periodical/titleinfo/11357737 Bild Pfarrer Geuchen: Stadtarchiv Rees
21. Juni 2026, 11:00 Uhr

SCHLAGZEILEN AUS DER VERGANGENHEIT

Die 60. Ausgabe des „Rinkiekers“ berichtete am 22. Juni 1979 über die Fronleichnamsprozession, das Promenadenfest des VVV und ein Sportfest an der Lindenallee. Die komplette Ausgabe steht unter www.rinkieker.de/ausgaben Der Reeser Geschichtsverein RESSA veröffentlicht immer freitags um 7 Uhr eine neue, 47 Jahre alte Ausgabe der früheren Reeser Wochenzeitung
19. Juni 2026, 07:00 Uhr

GRATIS-LESUNG MIT DR. RAINER NEU IN DER BÜCHEREI

Dr. Rainer Neu aus Wesel hat Aufsätze über Niederrheiner aus 12 Jahrhunderten geschrieben, die er jetzt im Buch „Heilige, Neuerer und ein Biest“ veröffentlicht hat. Am Mittwoch, 24. Juni, kommt der Autor auf Einladung des Reeser Geschichtsvereins RESSA 1987 e. V. und der Stadtbücherei nach Rees und stellt in der Stadtbücherei sein Buch über 23 historische Persönlichkeiten wie Irmgardis von Aspel, Norbert von Xanten, Konrad Heresbach oder Gerhard Terstegen vor. Beginn ist um 15:00 Uhr, Einlass ist ab 14:30 Uhr, der Eintritt ist frei. Im frühen Mittelalter war der Niederrhein fränkisches und germanisches Siedlungsgebiet. Die Region kann geographisch nur schwer umrissen werden, einen Volksstamm der Niederrheiner gab es nie. Die Zwischen- und Grenzlage ermöglichte schwunghaften Handel, brachte schnell wechselnde politische Herrschaften und schuf eine europäische Region.
18. Juni 2026, 15:00 Uhr
18
JUL

Führung über den Reeser Friedhof am Westring

Trauerhalle, Westring, 46459 Rees, ab 14:00 Uhr

1823 auf dem „Oranienbollwerk“ eingeweiht, war der Friedhof am Westring lange Zeit den Katholiken vorbehalten. 1971 wurde er als kommunale Einrichtung von der Stadt Rees übernommen. Da die erste Friedhofstour des Reeser Geschichtsvereins im November 2023 bei strömendem Regen stattfand, ist die erweiterte Neuauflage im Sommer 2026 hoffentlich mit besserem Wetter gesegnet. 

Treffen um 14 Uhr an der Trauerhalle. Nach dem Besuch ausgewählter Grabmale erfährt die Gruppe alles über die Bestattungskultur im Wandel der Jahrhunderte. Im Anschluss findet ein optionales gemeinsames Kaffeetrinken statt.

Die kostenlose Führung richtet sich an RESSA-Mitglieder und deren Familien. Eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich.

8
AUG

Führung durch Grieth mit Kaffeetrinken im Hanselädchen

Treffpunkt: REWE-Parkplatz, Westring, 46459 Rees, ab 14:00 Uhr

Kleiner Ort, große Geschichte: Seit dem 13. Jahrhundert bauten die Klever Grafen Grieth zu einem befestigten Hafen- und Handelsplatz aus. 1254 wurden die Stadtrechte verliehen, 1472 die Zoll- und Stapelrechte. 1540 erfolgte die Aufnahme in die Hanse. Seit 1969 ist Grieth ein Ortsteil von Kalkar. 

Bei einer Führung lernen die RESSA-Mitglieder die Gassen und Bauwerke des Ortes kennen, bevor im Hanselädchen (optional) Kaffee und Kuchen bereitstehen. Voraussichtlich beginnt die Tour am rechten Rheinufer in Grietherort, wenn die Gruppe mit der Fähre Inseltreue B nach Grieth übersetzt. Die Teilnahme kostet sechs Euro pro Person. Eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich. Um 14 Uhr werden in Rees am Rewe-Parkplatz Fahrgemeinschaften gebildet.

16
SEP

Vortrag: Die Kölner Erzbischöfe Engelbert und Heinrich

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 19:00 Uhr

Die Reeser kennen den Kölner Erzbischof Heinrich von Molenark vor allem, weil er ihnen am 14. Juli 1228 die Stadtrechte verlieh. Seit 1225 im Amt, nutzte Heinrich das erste Jahr seiner Macht aber auch, um die Mörder seines Vorgängers Engelbert von Berg jagen zu lassen. Dieser war am 7. November 1225 im heutigen Grevelsberg von einer Gruppe unter der Führung seines Verwandten Graf Friedrich von Isenberg ermordet worden. 

Dr. Jens Lieven von der Ruhr-Universität Bochum berichtet im Bürgerhaus über diesen frühmittelalterlichen Krimi und stellt die Lebensgeschichten der beteiligten Persönlichkeiten vor, deren persönliches Schicksal auch die Geschichte vieler Städte (Rees, Xanten, Rheinberg, Recklinghausen) beeinflusste. 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

19
SEP

Führung durch das Fort Pannerden in den Niederlanden

Treffpunkt: REWE-Parkplatz, Westring, 46459 Rees, ab 11:00 Uhr

Das Fort Pannerden, nur einen Steinwurf von Emmerich und Elten entfernt, gehört zu den größten seiner Art in den Niederlanden. Von 1869 bis 1872 wurde es am Zusammenfluss von Rhein und Waal erbaut und diente als Sperrwerk gegen einfallende Truppen. 

Im 20. Jahrhundert verfiel die Anlage und wurde sogar als Mülldeponie genutzt. Inzwischen kümmert sich die Stichting Fort Pannerden um die beeindruckende Festung und bietet geführte Touren an. 

Dieser Ausflug startet bereits um 11 Uhr vormittags. Auf dem Rewe-Parkplatz am Reeser Westring werden Fahrgemeinschaften gebildet. Diese Exkursion ist nur für RESSA-Mitglieder und deren Angehörige bestimmt. Der Preis beträgt 15 Euro pro Person (Kinder: 10 Euro), eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich. 

Im Anschluss an die Führung ist ein gemeinsames Kaffeetrinken (optional) im Fort-Café geplant.

14
OKT

Vortrag: Die JASBA und weitere Reeser Betriebe

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 19:00 Uhr

Mit großen Hoffnungen für den Reeser Arbeitsmarkt wurde 1956 die Porzellanfabrik Niederrhein an der Ecke B 8 / Rauhe Straße eröffnet. Doch schon nach einem Jahr blieben die Brennöfen vorerst wieder kalt. Die Stadt hoffte auf einen neuen Investor und fand diesen in der Westerwälder Familie Schwaderlapp. So nahm die JASBA (ein Kunstwort aus dem Namen Jakob Schwaderlapp und dem ersten Firmensitz in Baumbach) 1957 ihren Betrieb auf. Zunächst wurde Porzellan gefertigt, ab 1959 begann der wirtschaftliche Aufschwung durch die Produktion von Spaltplatten. 

RESSA-Vize Michael Scholten zeichnet mit vielen Fotos die Geschichte der JASBA nach, im zweiten Teil des Vortrags folgen Infos zu weiteren Reeser Firmen. 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

18
NOV

Filmabend mit Clemens Reinders: „Niederrheiner erzählen“

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 19:00 Uhr

Clemens Reinders ist Buchautor, Filmemacher, Pädagoge und Halderner durch und durch. Schon als Student an der Kunstakademie Münster und der Westfälischen Wilhelms-Universität dokumentierte der 1962 geborene Lindendörfler mit Fotos, Filmen und Texten die Geschichte(n) seiner Heimatregion Niederrhein. Unvergessen sind seine WDR-Dokumentarfilme „Aspel: Ende einer Schulzeit“ und „Haldern: Wo die Linden rauschen.“

Für den Reeser Geschichtsverein RESSA stellt der stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins Haldern nun eine Auswahl seiner besten lokalhistorischen Reportagen, Augenzeugenberichte und Buchbeiträge zusammen, um das Lebensgefühl der Niederrheiner im Wandel der Jahrzehnte zu beleuchten. 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Sämtliche Termine finden Sie in der Rubrik VERANSTALTUNGEN.

Anmeldungen zu RESSA-Veranstaltungen unter Info / Anmeldung!

JUBILÄUM GYMNASIUM ASPEL

Das Gymnasium Aspel der Stadt Rees feiert Jubiläum. Die Festschrift zum Jubiläum legte Schulleiter Klaus Hegel in die Hände des Reeser Geschichtsvereins RESSA 1987 e.V. Es zeigt einen Streifzug durch 175 Jahre Schulgeschichte an zwei Standorten.

Das Buch ist in der Touristeninformation am Markt sowie in unserem Online-Shop erhältlich.

Bestellung unter www.ressa.de/shop. 

Auf dieser Seite möchten wir unsere Mitglieder und geschichtsinteressierte Gäste über aktuelle und künftige Aktivitäten des Vereins informieren und zugleich auf die Vorträge, Exkursionen und Feste der letzten drei Jahrzehnte zurückblicken.

Viel Vergnügen beim Stöbern und Staunen wünscht

der RESSA-Vorstand

Sämtliche Nachrichten finden Sie in der Rubrik AKTUELL.

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