Reeser Geschichtsverein RESSA 1987 e. V.

Anmeldungen zu RESSA-Veranstaltungen unter Info / Anmeldung!

   

Willkommen in der Reeser Geschichte!

Der Reeser Geschichtsverein RESSA erforscht seit 1987 die Geschichte der Stadt Rees und ihrer Ortsteile, aber auch die Bedeutung der ältesten Stadt am unteren Niederrhein im Laufe der Jahrhunderte.

Auf dieser Seite möchten wir unsere Mitglieder und geschichtsinteressierte Gäste über aktuelle und künftige Aktivitäten des Vereins informieren und zugleich auf die Vorträge, Exkursionen und Feste der letzten drei Jahrzehnte zurückblicken.

Viel Vergnügen beim Stöbern und Staunen wünscht

der RESSA-Vorstand

Besuchen Sie auch unsere Website zum Rinkieker:   

Die aktuellesten Nachrichten

RESSA BETEILIGTE SICH AN GEDENKVERANSTALTUNGEN

Zum 17. Mal fand am Sonntag der Gedächtnisgang von Rees nach Megchelen statt. Damit wurde an die Befreiung der niederländischen Zwangsarbeiter im Kriegsjahr 1945 erinnert. Auch der Reeser Geschichtsverein RESSA beteiligte sich wieder an den Gedenkveranstaltungen in Rees und Megchelen: Die Vorstandsmitglieder Peter Bongers und Michael Scholten legten im Namen aller 570 Mitglieder Gestecke an beiden Erinnerungsstätten nieder. Das Comité Leefbaarheid Megchelen (CLM), die Oudheidkundige Vereniging Gemeente Gendringen (OVGG) und die Stadt Rees zeigten an beiden Orten eine Ausstellung, die sich mit dem Transport der Zwangsarbeiter nach Rees, den unwürdigen Umständen im Lager sowie der Flucht und der Hilfe auf deutscher wie niederländischer Seite beschäftigt. Nicht nur die sehr große Zahl an Teilnehmern war erfreulich, sondern vor allem auch das Engagement der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Aspel. Die eindringliche Schülerinnenrede dürfte vielen Zuhörern noch lange in Erinnerung bleiben. Fotos (c) RESSA / Michael Scholten, Michael Arts-Meulenkamp
9. März 2026, 18:23 Uhr

FINALE FÜR DIE KNIPPENBERG-FOTOAUSSTELLUNG

An diesem Wochenende besteht letztmals die Möglichkeit, die Ausstellung "Der Reeser Fotograf Joseph Knippenberg" im Koenraad Bosman Museum zu besuchen: Samstag von 14 bis 17 Uhr Sonntag von 11 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 17 Uhr Eintritt: 2 Euro (gratis für Mitglieder des Reeser Geschichtsvereins RESSA und der Freiwilligen Feuerwehr)
7. März 2026, 08:35 Uhr

SCHLAGZEILEN AUS DEM JAHR 1979

Rinkieker Nr. 45 vom 09. März 1979 Die 45. Ausgabe des „Rinkiekers“ berichtete am 9. März 1979 unter anderem über den Besuch von Pfarrer Paul Unland in seiner alten Gemeinde in Mehr und den runden Geburtstag von Winfried Lutzmann. Der Wirteball fand im Rheinhotel Dresen statt. Die komplette Zeitung steht unter www.rinkieker.de/ausgaben Der Reeser Geschichtsverein RESSA veröffentlicht an jedem Freitag um 7 Uhr eine neue, 47 Jahre alte Ausgabe der Wochenzeitung.
6. März 2026, 19:35 Uhr

AUF RECHERCHE-TOUR IN DEVENTER

In die niederländische Hansestadt Deventer verschlug es am Wochenende eine Delegation des Reeser Geschichtsvereins RESSA, um für den Vortrag "Die Brücke von Arnheim - Realität und Film" (Mittwoch, 18. März, ab 19 Uhr im Bürgerhaus Rees) zu recherchieren. Warum Deventer? Weil dort vor 50 Jahren der starbesetzte Kinofilm "Die Brücke von Arnheim" gedreht wurde und die dortige Brücke die baugleiche Brücke von Arnheim doubelte. Grund dafür war, dass die Häuser nahe der Arnheimer Brücke in den 70er Jahren zu modern wirkten, wohingegen das Hollywood-Team um Regisseur Richard Attenborough in Deventer ideale Drehbedingungen vorfand. Eelco Versteeg, der aktuell eine Ausstellung über "Die Brücke von Arnheim" im Deventer Museum De Waag vorbereitet (Eröffnung ist am 28. März), führte die RESSA-Besucher Dirk Kleinwegen, Michael Scholten, Peter Bongers und Thijs van Dooren zu allen markanten Drehorten in seiner Heimatstadt und wusste viele spannende Anekdoten von den Dreharbeiten zu erzählen. Der Vortrag am 18. März ist eine Kooperation des Reeser Geschichtsvereins mit Liemers Niederrhein: Zunächst beleuchtet Edwin Zweers die wahre Geschichte der Schlacht um die Brücke von Arnheim, danach berichtet Michael Scholten über die Vorgeschichte und die spektakulären Dreharbeiten des Kinofilms und vergleicht die Realität mit der Hollywood-Fiktion. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Foto: Eelco Versteeeg
1. März 2026, 11:36 Uhr

ENDSPURT FÜR DIE KNIPPENBERG-AUSSTELLUNG

Dieses Wochenende bietet die vorletzte Gelegenheit, die Ausstellung "Der Reeser Fotograf Joseph Knippenberg" im Koenraad Bosman Museum Rees zu besuchen. Die Werkschau, die der Reeser Geschichtsverein RESSA dem lokalen Fotopionier Joseph Knippenberg (1876-1943) zu seinem 150. Geburtstag gewidmet hat, endet am Sonntag, 8. März. Am heutigen Samstag, 28. Februar, hat Michael Scholten, 2. RESSA-Vorsitzender und zugleich Kurator der Ausstellung, von 14 bis 17 Uhr Museumsdienst und steht somit auch für spontane Auskünfte oder Führungen bereit. Mitglieder des Geschichtsvereins und der Freiwilligen Feuerwehr haben freien Eintritt. Der reguläre Eintritt beträgt zwei Euro. Samstags und sonntags ist das Museum von 14 bis 17 Uhr geöffnet, sonntags zusätzlich von 11 bis 13 Uhr.
28. Feb. 2026, 11:32 Uhr

SCHLAGZEILEN AUS DER VERGANGENHEIT

Rinkieker Nr. 44 vom 2. März 1979 Die 44. Ausgabe des „Rinkiekers“ berichtete am 2. März 1979 unter anderem über Karneval in allen Ortsteilen, über Sportereignisse und ein Traumauto. Die komplette Zeitung steht unter www.rinkieker.de/ausgaben Der Reeser Geschichtsverein RESSA veröffentlicht immer freitags um 7 Uhr eine neue, 47 Jahre alte Ausgabe der Wochenzeitung.
27. Feb. 2026, 08:09 Uhr
Sämtliche Nachrichten finden Sie in der Rubrik AKTUELL.

Die nächsten Termine​​

18
MÄR

Die Brücke von Arnheim – Realität und Film

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 19:00 Uhr

Dass die deutsche Wehrmacht die Brücke von Arnheim im Herbst 1944 gegen die alliierten Truppen verteidigen konnte, hatte auch bittere Konsequenzen für Rees: Um einen alternativen Weg über den Rhein zu finden, bombardierten die Alliierten in den Kriegsjahren 1944 und 1945 viele niederrheinische Städte, darunter Rees. 

   Der niederländische Historiker Edwin Zweers zeichnet in seinem Bildervortrag die Schlacht um die Brücke von Arnheim nach, bevor RESSA-Vize Michael Scholten auf den Kriegsfilm „Die Brücke von Arnheim“ (1977) eingeht. Der starbesetzte Kinohit wurde vor 50 Jahren in der niederländischen Stadt Deventer gedreht. 

    Der Vortrag findet in Kooperation mit dem deutsch-niederländischen Verein Liemers Niederrhein statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Brücke von Arnheim – Realität und Film
18
APR

Führung durch das LVR-Niederrheinmuseum in Wesel

Treffpunkt: REWE-Parkplatz, Westring, 46459 Rees, ab 14:00 Uhr

Mit neuem Konzept und neuen Ausstellungen feierte das LVR-Niederrheinmuseum im Sommer 2025 seine große Wiedereröffnung. Vor dem Hintergrund des Leitmotivs „Leben mit dem Wasser“ wird die reiche Kulturgeschichte der Menschen am Niederrhein dargestellt, aber auch die Frühgeschichte der Region. Außerdem werden die Biografien prominenter Niederrheiner näher beleuchtet. Viele Exponate und 42 Medienstationen laden zu einer informativ-unterhaltsamen Zeitreise ein.

   Die Teilnehmer zahlen den Eintritt von sechs Euro selbst, die Kosten für die Führung übernimmt RESSA. Eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich. Um 13.30 Uhr werden auf dem Rewe-Parkplatz in Rees Fahrgemeinschaften gebildet. Im Anschluss an die Führung besucht die Gruppe das Museumscafé (optional).

Führung durch das LVR-Niederrheinmuseum in Wesel
6
MAI

Lesung mit Frank Mehring: „Songs of Liberation“

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 19:00 Uhr

In Kooperation mit der Stadtbücherei Rees und dem deutsch-niederländischen Verein Liemers Niederrhein veranstaltet der Reeser Geschichtsverein einen Lese- und Liederabend mit Frank Mehring. 

   Der Klever ist Professor an der Radboud-Universität in Nimwegen und hat 2025 das Buch „Songs of Liberation in the Netherlands“ veröffentlicht. Damit erinnert er an die Lieder, mit denen die Niederländer ab Mai 1945 die Befreiung vom Nationalsozialismus und das Ende des Zweiten Weltkriegs besangen. „Es war, als ob die Welt plötzlich wieder in Farbe erstrahlte“, sagt Frank Mehring. „Diese Lieder sind pure Emotion: tanzen, flirten, von einer Zukunft in Freiheit träumen.“ Bunte Platten-Cover bilden den perfekten Kontrast zu den Schwarzweiß-Fotos jener Zeit. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Lesung mit Frank Mehring: „Songs of Liberation“
9
JUN

Vortrag Dr. Georg Cornelissen: „Pötte, plästern, Pimpernellen“

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 19:00 Uhr

Dr. Georg Cornelissen widmet sich im Bürgerhaus „typisch niederrheinischen Wörtern mit P in Rees und Umgebung“. Über seinen Vortrag (Eintritt frei) schreibt er:

   „Panhas, pladdern, Pülleken: Die alltägliche Umgangssprache ist voller regionaler Vokabeln. Viele sind dem Dialekt zu verdanken. Aber sie sind auch Menschen geläufig, die nie im Leben Platt gesprochen haben. Allein schon die Wörter mit P wie Papp, Piep und Puup. Ein Pfosten ist ein Pool, eine kleine Flasche ein Pülleken. Wenn et den ganzen Tag am plästern war, ist man am Abend pladdernass. Und wenn die Pflaume voller Pieren ist, kriegt man die Pimpernellen. Auf die ihm eigene humorvolle Art wird der aus Winnekendonk stammende Sprachforscher auseinanderklamüsern, wie reich die Alltagssprache an Wörtern mit P ist – ein Vortrag mit allem Pipapo.“

Vortrag Dr. Georg Cornelissen: „Pötte, plästern, Pimpernellen“
18
JUL

Führung über den Reeser Friedhof am Westring

Trauerhalle, Westring, 46459 Rees, ab 14:00 Uhr

1823 auf dem „Oranienbollwerk“ eingeweiht, war der Friedhof am Westring lange Zeit den Katholiken vorbehalten. 1971 wurde er als kommunale Einrichtung von der Stadt Rees übernommen. Da die erste Friedhofstour des Reeser Geschichtsvereins im November 2023 bei strömendem Regen stattfand, ist die erweiterte Neuauflage im Sommer 2026 hoffentlich mit besserem Wetter gesegnet. 

   Treffpunkt um 14 Uhr ist die Trauerhalle. Nach dem Besuch ausgewählter  Grabmale erfährt die Gruppe alles über die Bestattungskultur im Wandel der Jahrhunderte. Im Anschluss findet ein optionales gemeinsames Kaffeetrinken statt.

   Die kostenlose Führung richtet sich an RESSA-Mitglieder und deren Familien. Eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich.

Führung über den Reeser Friedhof am Westring
8
AUG

Führung durch Grieth mit Kaffeetrinken im Hanselädchen

Treffpunkt: REWE-Parkplatz, Westring, 46459 Rees, ab 14:00 Uhr

Kleiner Ort, große Geschichte: Seit dem 13. Jahrhundert bauten die Klever Grafen Grieth zu einem befestigten Hafen- und Handelsplatz aus. 1254 wurden die Stadtrechte verliehen, 1472 die Zoll- und Stapelrechte. 1540 erfolgte die Aufnahme in die Hanse. Seit 1969 ist Grieth ein Ortsteil von Kalkar. 

   Bei einer Führung lernen die RESSA-Mitglieder die Gassen und Bauwerke des Ortes kennen, bevor im Hanselädchen (optional) Kaffee und Kuchen bereitstehen. Voraussichtlich beginnt die Tour am rechten Rheinufer in Grietherort, wenn die Gruppe mit der Fähre Inseltreue B nach Grieth übersetzt. Die Teilnahme kostet sechs Euro pro Person. Eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich. Um 14 Uhr werden in Rees am Rewe-Parkplatz Fahrgemeinschaften gebildet, auf Wunsch auch für Radfahrer.

Führung durch Grieth mit Kaffeetrinken im Hanselädchen

Reeser Geschichtsverein RESSA 1987 e. V. 

Empeler Straße 122
46459 Rees 

Telefon: 02851-9790203
E-Mail: info@ressa.de

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