Reeser Geschichtsverein RESSA 1987 e. V.

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Willkommen in der Reeser Geschichte!

Der Reeser Geschichtsverein RESSA erforscht seit 1987 die Geschichte der Stadt Rees und ihrer Ortsteile, aber auch die Bedeutung der ältesten Stadt am unteren Niederrhein im Laufe der Jahrhunderte.

Auf dieser Seite möchten wir unsere Mitglieder und geschichtsinteressierte Gäste über aktuelle und künftige Aktivitäten des Vereins informieren und zugleich auf die Vorträge, Exkursionen und Feste der letzten drei Jahrzehnte zurückblicken.

Viel Vergnügen beim Stöbern und Staunen wünscht

der RESSA-Vorstand

Besuchen Sie auch unsere Website zum Rinkieker:   

Die aktuellesten Nachrichten

Fotos von Reeser Geschichtsverein RESSA 1987 e. V.s Beitrag

PETERS POST: VIER TOTE BEIM ABBRUCH DES KIRCHTURMS Unser RESSA-Mitglied Peter Schütte stellt an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen seine Recherchen zu historischen Reeser Themen vor. Am 21. Januar 1818, einem Mittwoch, kam es in Rees zu einem schweren Unglück. Das „Sonntagsblatt“ meldete am 8. März 1818: „Rees. Der Thurm auf der katholischen Pfarrkirche hier zu Rees bei Wesel, wurde, weil er schon seit langer Zeit baufällig war, ohnlängst abgebrochen. — Vier Menschen, welche daran arbeiteten, haben dabei ihr Leben verloren. — Der Thurm stürzte nämlich, während des Abbrechens, plötzlich zusammen. Drei von den Arbeitern fielen mit herunter und wurden unter den Trümmern begraben, der vierte hält sich im Fallen an einer eisernen Stange, man wirft ihm in der Eile einen Strick zu, um sich daran herunter zu lassen. Der Unglückliche ergreift denselben, vermag aber nicht den Schmerz zu erdulden, den ihm seine vom Strick durchschnittenen Hände verursachen, läßt sich daher los und stürzt in die Tiefe, wo er sich auf die daselbst liegenden Trümmern ebenfalls so beschädigt, daß er am andern Tage stirbt. — Der noch stehen gebliebene Rest des Thurms ist durch Pulver gesprengt worden.“ Das Sterbebuch von Sankt Mariä Himmelfahrt nennt die Namen und weitere biographische Angaben der Verunglückten : Am 21. Januar „mit dem Mauerwerk des Thurms todgefallen“: Wilhelm Nienhuis, 19 Jahre, Sohn des Tagelöhners Arnold Nienhuis und der Anna Terhorst. Am 22. Januar „in Folge des am 21.sten eingestürzten Mauerwerk des Thurmes an Zerquetschung gestorben“: Andreas Brussiere, 31 Jahre, verehelicht mit Agnes Vickinghoff. Am 23. Januar, ebenfalls an „Zerquetschung“ gestorben: Albert Brussiere, 18 Jahre, Schusterknecht. Von dem vierten Toten finden sich keine Angaben im Kirchenbuch. Die Ereignisse des Jahres 1818 waren der traurige Endpunkt einer Kirche, die „neben dem Xantener Dom die bedeutendste Anlage des Klever Landes“ gewesen ist, so Paul Clemen in „Die Kunstdenkmäler des Kreises Rees“ von 1892. Die Kirche besaß fünf Schiffe und war ursprünglich mit zwei Westtürmen geplant, von denen jedoch lediglich der nördliche ausgeführt wurde (2a im Bild). Der später angefügte Chor (2b im Bild), der nur aus Hochchor und Umgang bestand, ragte deutlich über das Mittelschiff hinaus. Zudem verfügte die Kirche über eine Krypta mit einem Altar des heiligen Johannes. Besonders schwer traf die Kirche die Zeit der holländischen Besatzung. Die Niederländer, die Rees von 1614 bis 1672 besetzt hielten, nahmen 1628 die Kirche in Besitz. Fast sämtliche Altäre wurden zerstört, nur einer blieb erhalten. Die Grabsteine brachte man in die 1622 errichtete reformierte Kirche, während der Chor zu einem Zeughaus umfunktioniert wurde. Der Lettner wurde abgebrochen, und 1657 verkaufte man das Tabernakel, einst „das schönste im Klever Lande“, als bloßes Steinmaterial. Wenige Jahre später, 1665, wurden zudem der Chorumgang und die Heiligengeistkapelle niedergelegt. Erst im Jahr 1672 erhielt die katholische Gemeinde ihre Kirche zurück. Doch auch danach wurde mit ihr nicht pfleglich umgegangen: „Die alte kostbare Ausstattung ist in unverantwortlicher Weise verschleudert worden.“ Ein kupferner Leuchter wurde als Altmetall verkauft, auch der große Hochaltar wurde veräußert. Dann brach 1811 ein Teil der Kirche ein: „ Den 14ten (Juli) dieses (Jahres) fiel ein Theil der Pfarrkirche von Rees (im Departement der Lippe) zusammen. Vier Pfeiler, die durch die zerstörende Zeit untergraben und gleichsam verfault waren, stürzten ein, und zogen das Gewölbe und das Dach mit sich. Da dieses Unglück Nachmittags, nach der Vesper, geschah, so kam niemand um. (….)“ Sieben Jahre später entschied man sich schließlich für den Abriss. Wilhelm Nienhuis, Andreas und Albert Brussiere und ein weiterer Mann kamen dabei tragischerweise zu Tode. Quellen Zeichnungen der eingestürzten Kirche: Landesarchiv NRW https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf[id]=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E201%2F20197%2Fmets.xml https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf[id]=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FKartensammlung_A%2F%7E201%2F20198%2Fmets.xml Sterbebuch: https://data.matricula-online.eu/de/deutschland/muenster/rees-st-mariae-himmelfahrt/KB008/?pg=162 https://data.matricula-online.eu/de/deutschland/muenster/rees-st-mariae-himmelfahrt/KB008/?pg=163 Zeitungsartikel: 1811: https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/6231039?query=Rees 1818: https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/15253076?query=Rees Die Kunstdenkmäler des Kreises Rees, hrsg. v. Paul Clemen, Düsseldorf 1892. Zeichnung des eingestürzten Turms: St. Mariä Himmelfahrt, hrsg v. d. Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt Rees.
26. Mai 2026, 09:44 Uhr

RESSA-STAND BEIM MÜHLENTAG IN DER SCHOLTEN-MÜHLE

Beim Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag, 25. Mai, ist auch der Reeser Geschichtsverein RESSA in der Scholten-Mühle Rees vertreten. Die Ehrenamtler bieten von 11 bis 17 Uhr am RESSA-Stand das Buch "Windmühlen in Rees und am Niederrhein" zum Sonderpreis von 10 Euro an, außerdem die Jahrbücher (6 bzw. 10 Euro), viele günstige Souvenirs und historische Pressefotos aus der Wochenzeitung "Rinkieker" (1978-1982). Neben regelmäßigen Mühlenführungen erwartet die Gäste ein Rahmenprogramm mit Waffelbäckerei und Kuchentafel (je zwei Euro), heiße und kalte Getränke (1 bis 1,50 Euro), Drehorgel- und Gitarrenmusik sowie ein überraschend großer Flohmarkt (inkl. Haushaltsauflösung) mit sehr vielen Büchern (Kunst, Reise, Belletristik, Kinder), CDs/LPs (Rock, Pop, Klassik), DVDs (alle Genres), Haushaltswaren, Freizeitartikeln und allerlei originellem und nützlichem Tand. Schnäppchenpreise sind garantiert! Mehr Infos und die Wegbeschreibung unter www.scholten-muehle-rees.de
23. Mai 2026, 18:36 Uhr

WAS GESCHAH IM MAI 1979?

Die 56. Ausgabe des „Rinkiekers“ berichtet am 25. Mai 1979 unter anderem über das Fest der VdK in Haffen, eine Schallplatte von Theo Römer und die Abiturienten von Haus Aspel. Die komplette Zeitung steht unter www.rinkieker.de/ausgaben Der Reeser Geschichtsverein RESSA veröffentlicht an jedem Freitag um 7 Uhr eine neue, 47 Jahre alte Ausgabe der früheren Reeser Wochenzeitung von Helmut Schomaker und Werner Wins.
22. Mai 2026, 10:36 Uhr

PETERS POST – GESCHICHTEN AUS DEM ALTEN REES:

REES IST FRANZÖSISCH Unser RESSA-Mitglied Peter Schütte stellt an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen seine Recherchen zu historischen Reeser Themen vor. Der RESSA-Vorstand dankt und freut sich über die gute Zusammenarbeit. Zur Vorgeschichte Rees hatte jahrhundertelang zum Herzogtum Kleve gehört. Als der letzte Herzog Johann Wilhelm 1609 ohne männlichen Erben verstarb, entbrannte ein Streit um die Erbfolge. Es gelang dem Kurfürsten von Brandenburg, seine Ansprüche durchzusetzen, was allerdings erst im Vertrag von Kleve von 1666 rechtskräftig wurde. Rees wurde somit brandenburgisch-preußisch. Die Franzosen rücken vor Doch mit der Französischen Revolution und dem aus ihr hervorgegangenen späteren Kaiser Napoleon sollte sich die territoriale Situation am unteren Niederrhein grundlegend verändern. Das linksrheinische Reeserschanz war bereits 1794 von den Franzosen besetzt worden und dem 1798 gebildeten „Département de la Roer“ mit dem Hauptort Aachen angegliedert worden. Rees blieb zwar zunächst preußisch, doch verzichtete König Friedrich Wilhelm III. 1805 auf die Stadt und den verbliebenen rechtsrheinischen Teil des ehemaligen Herzogtums Kleve. Rees wurde 1806 dem Herzogtum Berg zugeschlagen. Dieses war ein französischer Satellitenstaat, der von Napoleons Schwager Joachim Murat regiert wurde. Rees ein Teil Frankreichs Schließlich annektierte Napoleon 1810 neben den Niederlanden auch den gesamten Nordwesten Deutschlands. Rees wurde französisch. Zunächst dem Département de l’Yssel-Supérieur zugeschlagen, wurde es 1811 dem Département Lippe mit dem Hauptort Münster zugeteilt. Rees war nun eine Mairie (Bürgermeisterei) im Kanton Rees. Zusammen mit den anderen Kantonen Bocholt, Borken, Emmerich, Ringenberg und Stadtlohn bildete es das Arrondissement Rees im Département Lippe. Die drei weiteren Arrondissements waren Münster, Neuenhaus und Steinfurt. Im „Almanach des Lippe-Departements von 1813“ werden die politischen, religiösen und sonstigen Verantwortungsträger für Rees genau aufgeführt. Zugleich bietet diese Quelle heute einen interessanten Einblick in die damaligen Reeser Familiennamen und kann damit auch für familiengeschichtliche Forschungen von Bedeutung sein. Bürgermeister („Maire“) der Stadt war Friedrich Regnier Kühlenthal. Ihm zur Seite standen als Beigeordnete Theodor Mostert und Jacob van Zütphen. Zum Munizipalrat („Municipal-Räthe“) gehörten Gerhard Baumann, Regnier Baumann, Gerhard Cappel, Henrich Disch, Henrich Ellermann, Peter Eick, Friedrich Eversmann, Ludwig Hendericks, Gerhard Kersten, Johannes Kupper, Daniel Leenderz, Gerhard Lensing, Johannes Lensing, Godfried Lohe, Henrich Lueb, Henrich Offenberg, Engelbert Ueberhorst, Johannes Vermeer, Johannes Vierboom und Friedrich Westermann. Auch die medizinische Versorgung ist aufgeführt. In Rees praktizierten damals die Wundärzte Franz Hellrath, Godfried Lüders und Heinrich Wesser. Als Ärzte und Geburtshelfer werden Ernst Hüttner und Ignaz Vagedes genannt. Apotheker waren I. B. Peters sowie I. W. Vanzütphen. Daneben nennt der Almanach auch die Geistlichen der verschiedenen Konfessionen. Für die katholische Pfarrei Rees wird ein Geistlicher „v. Loosen“ aufgeführt. Die reformierte Gemeinde wurde von I. Meiling van der Werth betreut, während die lutherische Pfarrstelle zum damaligen Zeitpunkt vakant war. Diese nüchternen Verwaltungslisten zeigen anschaulich, wie stark Rees bereits in die französische Verwaltungsstruktur eingegliedert worden war. Selbst in einer vergleichsweise kleinen Stadt am Niederrhein orientierte sich nun vieles an französischen Verwaltungsbegriffen und Organisationsformen – von der „Mairie“ bis zum „Arrondissement“. Die französische Zeit dauerte allerdings nur wenige Jahre. Nach Napoleons Niederlagen wurde Rees Ende 1813 wieder preußisch. Quellen: Irmgard Hantsche: Atlas zur Geschichte des Niederrheins, Bottrop/Essen 2000. Almanach des Departements Lippe: https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/download/pdf/1915263.pdf Carte de l’Empire français divisé en 130 départements https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ADep-fr.jpg?utm_source=chatgpt.com
20. Mai 2026, 15:20 Uhr

WDR-BERICHT ÜBER DAS GELDMUSEUM IN XANTEN

Das Museum rund ums Geld in Xanten-Wardt, langjähriger Kooperationspartner des Reeser Geschichtsvereins RESSA, wurde unlängst in der WDR-Lokalzeit vorgestellt: https://www1.wdr.de/.../geldmuseum-xanten-ausstellung-102... Museumsleiter Norbert Müller wird am Sonntag, 31. Mai, von 12 bis 17 Uhr auf Reeser Stadtfest vertreten sein. Auf der "Jubiläumsmeile" vor dem Rheincafé Rösen können Besucherinnen und Besucher die offizielle Jubiläumsmünze zur 800-Jahr-Feier der Stadt Rees schlagen. Außerdem werden Merchandise-Produkte zum Jubiläum angeboten, darunter Einkaufsbeutel, Kaffeepötte und Armbanduhren, die zur Finanzierung der 800-Jahr-Feier beitragen. Die Millinger Braumanufaktur präsentiert ihr Jubiläumsbier, Rheinkönigin Jutta Green verkauft das ofenfrische Jubiläumsbrot der Bäckerei Gerads. Solange der Vorrat reicht!
19. Mai 2026, 11:52 Uhr

WDR-BERICHT ÜBER DAS GELDMUSEUM IN XANTEN

Das Museum rund ums Geld in Xanten-Wardt, langjähriger Kooperationspartner des Reeser Geschichtsvereins RESSA, wurde unlängst in der WDR-Lokalzeit vorgestellt: https://www1.wdr.de/kultur/geldmuseum-xanten-ausstellung-102.html Museumsleiter Norbert Müller wird am Sonntag, 31. Mai, von 12 bis 17 Uhr auf Reeser Stadtfest vertreten sein. Auf der "Jubiläumsmeile" vor dem Rheincafé Rösen können Besucherinnen und Besucher die offizielle Jubiläumsmünze zur 800-Jahr-Feier der Stadt Rees schlagen. Außerdem werden Merchandise-Produkte zum Jubiläum angeboten, darunter Einkaufsbeutel, Kaffeepötte und Armbanduhren. Die Millinger Braumanufaktur präsentiert ihr Jubiläumsbier, Rheinkönigin Jutta Green verkauft das ofenfrische Jubiläumsbrot der Bäckerei Gerads. Solange der Vorrat reicht!
19. Mai 2026, 11:49 Uhr
Sämtliche Nachrichten finden Sie in der Rubrik AKTUELL.

Die nächsten Termine​​

9
JUN

Vortrag Dr. Georg Cornelissen: „Pötte, plästern, Pimpernellen“

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 19:00 Uhr

Dr. Georg Cornelissen widmet sich im Bürgerhaus „typisch niederrheinischen Wörtern mit P in Rees und Umgebung“. Über seinen Vortrag (Eintritt frei) schreibt er:

   „Panhas, pladdern, Pülleken: Die alltägliche Umgangssprache ist voller regionaler Vokabeln. Viele sind dem Dialekt zu verdanken. Aber sie sind auch Menschen geläufig, die nie im Leben Platt gesprochen haben. Allein schon die Wörter mit P wie Papp, Piep und Puup. Ein Pfosten ist ein Pool, eine kleine Flasche ein Pülleken. Wenn et den ganzen Tag am plästern war, ist man am Abend pladdernass. Und wenn die Pflaume voller Pieren ist, kriegt man die Pimpernellen. Auf die ihm eigene humorvolle Art wird der aus Winnekendonk stammende Sprachforscher auseinanderklamüsern, wie reich die Alltagssprache an Wörtern mit P ist – ein Vortrag mit allem Pipapo.“

24
JUN

Autorenlesung mit Dr. Rainer Neu aus Wesel

Stadtbücherei Rees, Markt, 46459 Rees, ab 15:00 Uhr

Buchvorstellung in der Stadtbücherei Rees: „Heilige, Neuerer und ein Biest – Historische Gestalten des Niederrheins“

Eine gemeinsame Veranstaltung des Reeser Geschichtsvereins RESSA und der Stadtbücherei Rees

Eintritt frei / Anmeldung nicht erforderlich

18
JUL

Führung über den Reeser Friedhof am Westring

Trauerhalle, Westring, 46459 Rees, ab 14:00 Uhr

1823 auf dem „Oranienbollwerk“ eingeweiht, war der Friedhof am Westring lange Zeit den Katholiken vorbehalten. 1971 wurde er als kommunale Einrichtung von der Stadt Rees übernommen. Da die erste Friedhofstour des Reeser Geschichtsvereins im November 2023 bei strömendem Regen stattfand, ist die erweiterte Neuauflage im Sommer 2026 hoffentlich mit besserem Wetter gesegnet. 

Treffen um 14 Uhr an der Trauerhalle. Nach dem Besuch ausgewählter Grabmale erfährt die Gruppe alles über die Bestattungskultur im Wandel der Jahrhunderte. Im Anschluss findet ein optionales gemeinsames Kaffeetrinken statt.

Die kostenlose Führung richtet sich an RESSA-Mitglieder und deren Familien. Eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich.

8
AUG

Führung durch Grieth mit Kaffeetrinken im Hanselädchen

Treffpunkt: REWE-Parkplatz, Westring, 46459 Rees, ab 14:00 Uhr

Kleiner Ort, große Geschichte: Seit dem 13. Jahrhundert bauten die Klever Grafen Grieth zu einem befestigten Hafen- und Handelsplatz aus. 1254 wurden die Stadtrechte verliehen, 1472 die Zoll- und Stapelrechte. 1540 erfolgte die Aufnahme in die Hanse. Seit 1969 ist Grieth ein Ortsteil von Kalkar. 

Bei einer Führung lernen die RESSA-Mitglieder die Gassen und Bauwerke des Ortes kennen, bevor im Hanselädchen (optional) Kaffee und Kuchen bereitstehen. Voraussichtlich beginnt die Tour am rechten Rheinufer in Grietherort, wenn die Gruppe mit der Fähre Inseltreue B nach Grieth übersetzt. Die Teilnahme kostet sechs Euro pro Person. Eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich. Um 14 Uhr werden in Rees am Rewe-Parkplatz Fahrgemeinschaften gebildet.

16
SEP

Vortrag: Die Kölner Erzbischöfe Engelbert und Heinrich

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 19:00 Uhr

Die Reeser kennen den Kölner Erzbischof Heinrich von Molenark vor allem, weil er ihnen am 14. Juli 1228 die Stadtrechte verlieh. Seit 1225 im Amt, nutzte Heinrich das erste Jahr seiner Macht aber auch, um die Mörder seines Vorgängers Engelbert von Berg jagen zu lassen. Dieser war am 7. November 1225 im heutigen Grevelsberg von einer Gruppe unter der Führung seines Verwandten Graf Friedrich von Isenberg ermordet worden. 

Dr. Jens Lieven von der Ruhr-Universität Bochum berichtet im Bürgerhaus über diesen frühmittelalterlichen Krimi und stellt die Lebensgeschichten der beteiligten Persönlichkeiten vor, deren persönliches Schicksal auch die Geschichte vieler Städte (Rees, Xanten, Rheinberg, Recklinghausen) beeinflusste. 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

19
SEP

Führung durch das Fort Pannerden in den Niederlanden

Treffpunkt: REWE-Parkplatz, Westring, 46459 Rees, ab 11:00 Uhr

Das Fort Pannerden, nur einen Steinwurf von Emmerich und Elten entfernt, gehört zu den größten seiner Art in den Niederlanden. Von 1869 bis 1872 wurde es am Zusammenfluss von Rhein und Waal erbaut und diente als Sperrwerk gegen einfallende Truppen. 

Im 20. Jahrhundert verfiel die Anlage und wurde sogar als Mülldeponie genutzt. Inzwischen kümmert sich die Stichting Fort Pannerden um die beeindruckende Festung und bietet geführte Touren an. 

Dieser Ausflug startet bereits um 11 Uhr vormittags. Auf dem Rewe-Parkplatz am Reeser Westring werden Fahrgemeinschaften gebildet. Diese Exkursion ist nur für RESSA-Mitglieder und deren Angehörige bestimmt. Der Preis beträgt 15 Euro pro Person (Kinder: 10 Euro), eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich. 

Im Anschluss an die Führung ist ein gemeinsames Kaffeetrinken (optional) im Fort-Café geplant.

Reeser Geschichtsverein RESSA 1987 e. V. 

Empeler Straße 122
46459 Rees 

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