Reeser Geschichtsverein RESSA 1987 e. V.
Start
Aktuell
Veranstaltungen
Verein
Das ist RESSA
Vorstand
GESCHICHTSFREUND
VORTRÄGE
AUSFLÜGE
Weitere Veranstaltungen
Ausstellungen
Weitere Veröffentlichungen
RESSA-News digital
PRESSESPIEGEL
Reeser Geschichte
RESSA TV
Peter Schütte - Postings
Überblick
Reeser Platt
Die Glocken von Rees
Stolpersteine
Karneval
Holocaust-Gedenktag
Kirchenbücher
Shop
Info
Anmeldung
Unser neuer Flyer
Mitglied werden
Ausweis
Bilder
Kontakt
Links
Mehr...

Peter Schüttes Postings - Geschichten aus dem alten Rees

Unser RESSA-Mitglied Peter Schütte veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen hier und auf unserer Facebook-Seite die Ergebnisse seiner stadthistorischen Forschungen.

Inhalt

weiter...

weiter...

weiter...

weiter...

...weiter

...weiter

...weiter

...weiter

...weiter

...weiter

...weiter

...weiter

...weiter

....weiter

...weiter

...weiter

...weiter

...weiter

18: DIE BRÜCKE VON REES (19.08.2026)

Diesmal geht es um eine Rheinbrücke vor circa 270 Jahren.

Seit knapp 60 Jahren überspannt eine Brücke nördlich des Reeser Stadtkerns den Rhein. Mit ihrer Eröffnung im Dezember 1967 erhielt die Stadt erstmals eine dauerhafte feste Rheinquerung. Doch schon lange zuvor gab es Versuche, den Fluss zumindest vorübergehend zu überbrücken. 1945 errichteten die Alliierten hier mehrere Behelfsbrücken, und auch im Ersten Weltkrieg bauten deutsche Pioniere zu Übungszwecken Pontonbrücken.

Die Brücke, von der dieser Beitrag erzählt, entstand jedoch bereits im Jahr 1758 während des Siebenjährigen Krieges.

17: HERMANN ALBERS - DER VERGESSENE HELD VON GRIETHERBUSCH (12.08.2026)

Diesmal geht es um einen mutigen Arbeiter aus Bienen.

Während der Rhein in den letzten Jahren eher durch Niedrigwasser auffiel, liegen die beiden Hochwasserkatastrophen von 1993 und 1995 nun schon über dreißig Jahre zurück. Über Jahrhunderte hatte der Rhein neben seinen Vorteilen als Handelsweg und Fischgrund die Menschen an seinen Ufern aber immer wieder in Angst und Schrecken versetzt. So auch im Januar 1861 in Grietherbusch. Dort sollte sich der Bienener Arbeiter Hermann Albers als außergewöhnlich mutiger Retter hervortun.

16: EIN GRABMAL IST GEFALLEN (07.08.2026)

Diesmal meldet er sich Peter Schütte mit einer Eilmeldung. Denn auf dem kommunalen Friedhof ist eines der ältesten Grabmale gefallen, und mit ihm ein Stück Reeser Geschichte.

Noch am Sonntag, dem 2. August 2026, stand dieses auffällige Grabmal auf dem kommunalen Friedhof in Rees, die Umgebung war mit Flatterband gesichert, weil die aus mehreren Elementen bestehende Stele als nicht mehr standsicher galt. Am Donnerstag, dem 6. August, lag das Grabmal dann in zahlreiche Stücke zerbrochen am Boden. Ob es mutwillig umgestoßen wurde oder ohne Fremdeinwirkung umgefallen ist, bleibt ungeklärt.

15: „SCHLAGT HITLER – WÄHLT HINDENBURG!“ (05.08.2026)

Diesmal geht es um die Rolle der Reeser SPD im Reichspräsidentenwahlkampf von 1932.

Das Jahr 1932 war eines der entscheidenden Jahre der deutschen Geschichte. Die Weltwirtschaftskrise hatte Millionen Menschen arbeitslos gemacht, die politische Mitte verlor an Einfluss, und die Nationalsozialisten gewannen immer mehr Anhänger. Als im Frühjahr die Wahl des Reichspräsidenten anstand, stellte die SPD keinen eigenen Kandidaten auf. Stattdessen unterstützte sie den parteilosen Amtsinhaber Paul von Hindenburg – nicht aus Begeisterung, sondern um Adolf Hitler den Weg an die Staatsspitze zu versperren.

14: DAS ENDE DER GRAFEN VON BORCKE AUF SCHLOSS HUETH (29.07.2026)

Es war ein Frühlingstag im Jahr 1872, als Graf Heinrich von Borcke auf Schloss Hueth für immer die Augen schloss. Da er keine Söhne hinterließ und sein einziger Bruder Hermann bereits 1849 verstorben war, erlosch mit ihm die gräfliche Linie der Familie von Borcke auf Schloss Hueth im Mannesstamm.

13: DAS RHEINTOR ERZÄHLT - TEIL II (22.07.2026)

Diesmal setzt Peter Schütte seinen Bericht über das Rheintor fort.

Ich stand mehr als 600 Jahre am westlichen Eingang der Stadt Rees. Wer von der Rheinseite kam, musste an mir vorbei. Vieles habe ich gesehen – Schönes und Schreckliches.

Doch meine Geschichte begann nicht mit mir.

12: DAS RHEINTOR ERZÄHLT - TEIL I (15.07.2026)

Diesmal geht es um das Rheintor, das bis zur Zerstörung im Kriegsjahr 1945 ein wichtiges Kapitel der Stadtgeschichte erzählte. Von 1600 bis 1945 wurden die von Westen her kommenden Besucher von Rees mit den am Rheintor angebrachten Worten begrüßt:

11: REES UND SEINE PUMPEN (07.07.2026)

Diesmal geht es um eine Geschichte von Gemeinschaft, Fortschritt und Verlust.

„Nachdem das Wasser nicht mehr schmecken wollte, beim Nachbar Döring Bier geholt, diskutiert, politisiert, geraucht, gesungen und getrunken.“

10: DAS POLITISCHE ENDE DES SCHLOSSHERRN VON EMPEL (03.07.2026)

Diesmal geht es um ein Verfahren gegen den früheren Besitzer von Haus Empel.

„Mein Mann leidet sehr unter der Ungerechtigkeit.“ Mit diesen Worten wandte sich Else B., wohnhaft auf Schloss Empel, am 12. Oktober 1940 an Rudolf Heß, den „Stellvertreter des Führers“. Ihr Mann Alfons B., Ortsbürgermeister und seit dem 1. Mai 1933 Mitglied der NSDAP, stand damals vor dem Ende seiner politischen Laufbahn.

09: DAS ASCHENBRÖDEL VOM NIEDERRHEIN (25.06.2026)

Diesmal geht es um eine Klage gegen den früheren Besitzer von Haus Empel.

Im März 1931 berichtete der „Bote für Stadt und Land" über einen ungewöhnlichen Gerichtsprozess. Die Tochter des „Schlossherrn“ von Haus Empel verklagte ihren eigenen Vater auf Zahlung rückständigen Arbeitslohns. Der Artikel nennt die Beteiligten nicht namentlich; aufgrund der beschriebenen Verhältnisse dürfte es sich um Alfons Böcker (1879–1942) gehandelt haben.

08: REES 1913 - EIN JAHRESRÜCKBLICK - TEIL 2 (21.06.2026)

In Berlin feiert Kaiser Wilhelm II. sein 25-jähriges Regierungsjubiläum. Im selben Jahr heiratet seine einzige Tochter Viktoria Luise. Noch einmal begegnen sich die europäischen Herrscherhäuser in festlicher Atmosphäre – ahnungslos, dass nur ein Jahr später die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ beginnen wird: der Erste Weltkrieg, in dem auch viele Reeser ihr Leben lassen müssen.

Doch wie sah dieses letzte Friedensjahr eigentlich in Rees aus?

07: REES 1913 - EIN JAHRESRÜCKBLICK - TEIL 1 (18.06.2026)

In Berlin feiert Kaiser Wilhelm II. sein 25-jähriges Regierungsjubiläum. Im selben Jahr heiratet seine einzige Tochter Viktoria Luise. Noch einmal begegnen sich die europäischen Herrscherhäuser in festlicher Atmosphäre – ahnungslos, dass nur ein Jahr später die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ beginnen wird: der Erste Weltkrieg, in dem auch viele Reeser ihr Leben lassen müssen.

Doch wie sah dieses letzte Friedensjahr eigentlich in Rees aus?

06: DAS WAPPEN VON REES (09.06.2026)

Die jetzige Fassung des Wappens von Rees stammt aus dem Jahr 1965. Die Blasonierung (Wappenbeschreibung) in der Sprache der Heraldik (Wappenkunde) lautet:

„In Rot ein silberner Schlüssel mit rechts gekehrtem Bart.“

05: REES ALS AUSFLUGSORT – EINE ZEITREISE DURCH ALTE REISEBERICHTE (03.06.2026)

Dass Rees heute gern besucht wird, ist nichts Neues. Schon im 19. Jahrhundert wurde unsere Stadt in Zeitungen, Reiseführern und Werbetexten als reizvoller Ort am Rhein beschrieben. Hotels und Gastwirte warben weit über die Region hinaus um Gäste. Dabei zeigt sich: Rees wurde immer wieder als attraktiv, altertümlich, ruhig und landschaftlich reizvoll wahrgenommen.

04: VIER TOTE BEIM ABBRUCH DES KIRCHTURMS (26.05.2026)

Am 21. Januar 1818, einem Mittwoch, kam es in Rees zu einem schweren Unglück. Das „Sonntagsblatt“ meldete am 8. März 1818:

„Rees. Der Thurm auf der katholischen Pfarrkirche hier zu Rees bei Wesel, wurde, weil er schon seit langer Zeit baufällig war, ohnlängst abgebrochen. — Vier Menschen, welche daran arbeiteten, haben dabei ihr Leben verloren. — Der Thurm stürzte nämlich, während des Abbrechens, plötzlich zusammen.

03: REES IST FRANZÖSISCH (20.05.2026)

Zur Vorgeschichte

Rees hatte jahrhundertelang zum Herzogtum Kleve gehört. Als der letzte Herzog Johann Wilhelm 1609 ohne männlichen Erben verstarb, entbrannte ein Streit um die Erbfolge. Es gelang dem Kurfürsten von Brandenburg, seine Ansprüche durchzusetzen, was allerdings erst im Vertrag von Kleve von 1666 rechtskräftig wurde. Rees wurde somit brandenburgisch-preußisch.

02: 1817 - FLÜCHTLINGE IN REES (16.05.2026)

Im Jahr 1817 ziehen sie in langen Zügen den Rhein entlang – Familien mit wenigen Habseligkeiten, erschöpft, aber voller Hoffnung. Ihr Weg führt auch durch Rees. Hinter ihnen liegen Hunger und Not.

01: DER JACQUESTROISHOF (12.05.2026)

Mit der Wiedereröffnung des Restaurants „Drei Raben“ am 1. Mai 2026 begann ein neues Kapitel. Über 30 Jahre lang war das Haus fest mit dem Namen Koep verbunden. Doch seine Geschichte reicht viel weiter zurück – und führt tief in die Vergangenheit von Reeserward.