Reeser Geschichtsverein RESSA 1987 e. V.
Start
Aktuell
Veranstaltungen
Verein
Das ist RESSA
Vorstand
GESCHICHTSFREUND
VORTRÄGE
AUSFLÜGE
Weitere Veranstaltungen
Ausstellungen
Weitere Veröffentlichungen
RESSA-News digital
PRESSESPIEGEL
Reeser Geschichte
RESSA TV
Peter Schütte - Postings
Überblick
Reeser Platt
Die Glocken von Rees
Stolpersteine
Karneval
Holocaust-Gedenktag
Kirchenbücher
Shop
Info
Anmeldung
Unser neuer Flyer
Mitglied werden
Ausweis
Bilder
Kontakt
Links
Mehr...

   

Willkommen in der Reeser Geschichte!

Der Reeser Geschichtsverein RESSA erforscht seit 1987 die Geschichte der Stadt Rees und ihrer Ortsteile, aber auch die Bedeutung der ältesten Stadt am unteren Niederrhein im Laufe der Jahrhunderte.

Besuchen Sie auch unsere Website zum Rinkieker:   

Rinkieker.de

Die aktuellesten Nachrichten

Fotos von Reeser Geschichtsverein RESSA 1987 e. V.s Beitrag

PETERS POST: EINE MARK EINTRITT - REES UND XANTEN IM ANGEBLICHEN JUBILÄUMSSTREIT Unser RESSA-Mitglied Peter Schütte veröffentlicht an dieser Stelle an jedem zweiten Mittwoch die Ergebnisse seiner Forschungen über die Reeser Stadtgeschichte. Diesmal geht es um einen vermeintlichen Streit zwischen Rees und Xanten vor fast 100 Jahren. Wer am Sonntag, dem 15. Juli 1928, die 700-Jahr-Feier in Rees besuchen wollte, musste zunächst bezahlen. Von 8 Uhr morgens bis zum Beginn des großen Festzuges durfte die Stadt nur gegen ein Eintrittsgeld von einer Mark betreten werden. Lediglich Kinder unter 15 Jahren hatten freien Zutritt. Am Samstag und am Montag war der Zugang zur Stadt dagegen kostenlos. Zur Absperrung wurden Hellebardiere aufgestellt. Wegen des erwarteten Besucherandrangs musste außerdem der gesamte Kraftwagen- und sonstige Fahrzeugverkehr innerhalb des Stadtgebietes ruhen. Der Durchgangsverkehr wurde um Rees herumgeleitet. Die ungewöhnliche Eintrittsregelung fand auch außerhalb der Stadt Beachtung. „Erst zahlen, dann feiern!“, überschrieb der Generalanzeiger am 13. Juli 1928 seine Meldung. Eine andere Zeitung fragte am Ende ausdrücklich: „Ob der Beschluß, Eintrittsgeld zu erheben, klug war?“ Brisant wurde die Angelegenheit dadurch, dass auch die Stadt Xanten 1928 ihr 700-jähriges Jubiläum beging. Rees hatte am 14. Juli Geburtstag, Xanten einen Tag später, am 15. Juli. Während Rees von den auswärtigen Besuchern seines Festzuges, der durch historische Leihkostüme aus Düsseldorf eine besondere Augenweide war, eine Mark verlangte, betonte Xanten in seiner Werbung ausdrücklich, dass dort beim Betreten der Stadt kein besonderes Eintrittsgeld erhoben werde. In Rees fasste man diesen Hinweis offenbar als Spitze gegen die eigene Stadt auf. Hinzu kamen auswärtige Zeitungsberichte, in denen der Xantener Festzug angeblich als origineller und künstlerisch wertvoller als der Reeser bezeichnet worden war. Außerdem kursierten Warnungen, Besucher könnten während der Xantener Festwoche in den Gaststätten durch überhöhte Preise „geneppt“ werden. Darauf reagierte der in Xanten erscheinende Bote für Stadt und Land am 9. August 1928 mit ungewöhnlicher Schärfe. Unter der Überschrift „Ein wenig feines Konkurrenzmanöver“ warf das Blatt „offenbar interessierten Kreisen in Rees“ vor, gegen Xanten Stimmung zu machen. Man habe lediglich sachlich darauf hingewiesen, dass Xanten kein Eintrittsgeld für das Betreten der Stadt verlange. Auch den Vorwurf überhöhter Preise wies die Zeitung zurück. Nach Auskunft der Xantener Gastwirte seien während der Festwoche nur die üblichen Preise berechnet worden. Wer glaube, in einer Xantener Gaststätte zu viel bezahlt zu haben, solle dem Verkehrsverein den Namen des Lokals, den gezahlten Preis und die erhaltenen Speisen und Getränke mitteilen. Schließlich warnte die Zeitung sogar davor, die gegen Xanten gerichteten Behauptungen weiterzuverbreiten, da dies möglicherweise strafrechtliche Folgen haben könne. Vielleicht lag der besondere Zündstoff - wenn er denn tatsächlich einer war und nicht nur von einer einzelnen Zeitung hochgespielt - gerade in der unmittelbaren Nachbarschaft: Xanten war nur einen Tag „jünger“ als Rees und lag zudem auf der anderen Rheinseite. Was jenseits des Stroms lag, konnte aus der eigenen Perspektive schnell zur „schälen Sick“, zur vermeintlich falschen Seite, werden. Welche Rheinseite tatsächlich die „schäle“ war, dürfte allerdings ganz davon abgehangen haben, ob man in Rees oder in Xanten fragte. So ging es 1928 wohl nicht nur um eine Mark Eintritt, Festzüge und Gaststättenpreise, sondern auch um jene alte Mischung aus Lokalstolz, nachbarschaftlicher Konkurrenz und liebevoll gepflegten Vorurteilen, die am Niederrhein bis heute nicht ganz unbekannt ist. Die gute Nachricht: Für ihre 800-Jahr-Feiern im Juli 2028 arbeiten die Städte Rees und Xanten Hand in Hand. So wird es am Sonntag, dem 16. Juli 2028, sogar eine gemeinsame Feier geben, die morgens in Rees beginnt, über den Rhein nach Xanten getragen wird und dort im LVR-Archäologischen Park oder im Kurpark weitergeht, bevor am Nachmittag beide Städte ihr Jubiläum individuell weiterfeiern. Quellen: * „Rees mit eine Mark Eintritt“, in: Honnefer Volkszeitung, 12. Juli 1928. * „Eine Stadt, die Eintritt erhebt“, in: Godesberger Volkszeitung, 13. Juli 1928. * „Erst zahlen, dann feiern! Rees will eine Mark Eintritt nehmen“, in: General-Anzeiger, 13. Juli 1928. * „Ein wenig feines Konkurrenzmanöver“, in: Bote für Stadt und Land, 9. August 1928. Digitalisate: zeit.punktNRW.
28. Okt. 2026, 09:00 Uhr

Milchwirtschaft im Wandel: Neue Ausstellung in Rees

STADTHISTORISCHE AUSSTELLUNG IM MUSEUM AB 21. NOVEMBER 2026 Gern bewerben wir an dieser Stelle die Ausstellung "Vom Butterfass zur Molkerei - Geschichte der Milchwirtschaft im Raum Rees", die unser RESSA-Mitglied Peter von Bein für die Stadt Rees und das Koenraad Bosman Museum erstellt hat. Der Historiker aus Bislich hat schon 2023 eine beeindruckende Ausstellung über die Ziegeleien von Rees erstellt, umso mehr freuen wir uns jetzt auf die neuen Recherche-Ergebnisse. Die Ausstellung wird am Samstag, 21. November, um 15 Uhr eröffnet und wird auch parallel zum "Rääße Weihnachtspädje" (27. bis 29. November) geöffnet sein. Insgesamt läuft "Vom Butterfass zur Molkerei" bis zum 4. April 2027. Für Mitglieder des Reeser Geschichtsvereins RESSA bietet Peter von Bein am Samstag, 16. Januar, ab 14 Uhr eine Sonderführung durch die Ausstellung mit anschließendem Besuch des Rosenhofs in Grietherbusch an. Weitere Informationen dazu folgen im Dezember 2026.
24. Okt. 2026, 09:06 Uhr

SCHLAGZEILEN VOM OKTOBER 1979

Die 78. Ausgabe des „Rinkiekers“ berichtete am 26. Oktober 1979 unter anderem über die Taufe des Zollbootes „Rees“, das historische Zollrecht der Stadt und das Richtfest des Tennisclubs Blau-Weiß Rees. Die komplette Zeitung steht unter www.rinkieker.de/ausgaben Der Reeser Geschichtsverein RESSA veröffentlicht immer freitags um 7 Uhr eine neue, 47 Jahre alte Ausgabe der früheren Reeser Wochenzeitung.
23. Okt. 2026, 07:00 Uhr

NEUES AUS DEM OKTOBER 1979

Die 77. Ausgabe des „Rinkiekers“ berichtete am 19. Oktober 1979 unter anderem über einen Kutschenausflug in Haldern, Frauenfußball in Millingen und das Erntedankfest. Die komplette Zeitung steht unter www.rinkieker.de/ausgaben Der Reeser Geschichtsverein RESSA veröffentlicht immer freitags um 7 Uhr eine neue, 47 Jahre alte Ausgabe der früheren Wochenzeitung.
16. Okt. 2026, 07:00 Uhr

GELUNGENER VORTRAGSABEND IM REESER BÜRGERHAUS

Mehr als 170 Gäste verfolgten jetzt im Bürgerhaus den RESSA-Vortrag "Die JASBA und weitere Reeser Unternehmen". In der ersten Halbzeit berichtete der 2. Vorsitzendende Michael Scholten über die Anfänge der Niederrheinischen Porzellanfabrik, die 1955 in Rees mit großen Erwartungen für den lokalen Arbeitsmarkt eröffnet wurde, aber schon nach einem Jahr in die Krise geriet. Die Familie Schwaderlapp aus dem Westerwald kaufte die Fabrik auf und erweiterte sie in den Folgejahren zur Jasba, einer großen Fabrik für Baukeramik und Spaltplatten. Günther und Gert Schwaderlapp, Enkel des Firmengründers Jakob Schwaderlapp, sowie der frühere Mitarbeiter Fritz Thiele erzählten im Interview viele Details aus der Firmen- und Familiengeschichte. Ein umfangreicher Bericht über die Jasba (übrigens ein Kunstwort aus JA-kob S-chwaderlapp, BA-umbach) wird im übernächsten Jahrbuch des Geschichtsvereins stehen, das Ende 2027 veröffentlicht wird. Im zweiten Teil des Abends verlas RESSA-Vorstandsmitglied Agnes Jay die Recherchen von Heinz Belting über die Reeser Margarinefabrik, die bis circa 1928 existierte und deren Gebäude schließlich von der Tabakfirma Dobbelmann übernommen wurde. Heinz Beltings Beitrag steht im Jahrbuch 20/2027, das Ende November 2026 auf den Markt kommt. Stadtarchivarin Tina Oostendorp führte abschließend in die Geschichte der Tabak- und Pfeifenfabrik Oldenkott ein. Abgerundet wurde der Vortrag durch eine Ausstellung im Bürgerhaus, durch ein Radiointerview, das Moderator Max Schautzer 1978 mit den Oldenkott-Veteranen Benno Tiggelbeck und Heinz Heimann führte, sowie durch einen 13-minütigen Imagefilm, der die Produktion, aber auch den Genuss der Oldenkott-Produkte zeigte. Hinter den Kulissen wirkten auch die RESSA-Vorstandsmitglieder Dirk Kleinwegen, Peter Bongers und Ernst August Voß an dem gelungenen Vortragsabend mit. Dies war der letzte RESSA-Vortrag im Jahr 2026. Der für den November geplante Filmabend "Niederrheiner erzählen" muss aus privaten Gründen abgesagt werden. Fotos (c) RESSA / Dirk Kleinwegen, Peter Bongers, Michael Scholten
15. Okt. 2026, 22:28 Uhr

HERZLICHE EINLADUNG ZUM RESSA-VORTRAG

Am heutigen Mittwoch, 14. Oktober, geht es ab 19 Uhr im Bürgerhaus Rees um die Keramikfabrik JASBA, die Reeser Margarinefabrik und die Tabak- und Pfeifenfabrik Oldenkott. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Reeser Geschichtsverein RESSA und die Referenten freuen sich auf viele stadthistorisch interessierte Besucher.
14. Okt. 2026, 13:03 Uhr
18
NOV

FÄLLT AUS: Filmabend mit Clemens Reinders: „Niederrheiner erzählen“

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 19:00 Uhr

Aus gesundheitlichen Gründen muss die Veranstaltung leider verschoben werden.


Clemens Reinders ist Buchautor, Filmemacher, Pädagoge und Halderner durch und durch. Schon als Student an der Kunstakademie Münster und der Westfälischen Wilhelms-Universität dokumentierte der 1962 geborene Lindendörfler mit Fotos, Filmen und Texten die Geschichte(n) seiner Heimatregion Niederrhein. Unvergessen sind seine WDR-Dokumentarfilme „Aspel: Ende einer Schulzeit“ und „Haldern: Wo die Linden rauschen.“

Für den Reeser Geschichtsverein RESSA stellt der stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins Haldern nun eine Auswahl seiner besten lokalhistorischen Reportagen, Augenzeugenberichte und Buchbeiträge zusammen, um das Lebensgefühl der Niederrheiner im Wandel der Jahrzehnte zu beleuchten. 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

12
DEZ

Jahreshauptversammlung und RESSA-Adventsfeier

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 15:00 Uhr

RESSA lässt das Jahr 2026 mit einer Adventsfeier im Bürgerhaus ausklingen. Vorgeschaltet ist die Jahreshauptversammlung, in der die Mitglieder über die Erfolge und Herausforderungen des Vereinsjahres und über die Pläne für 2027 informiert werden. 

Eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich. Für das Kaffee- und Kuchenbuffet wird ein Unkostenbeitrag erhoben.

Sämtliche Termine finden Sie in der Rubrik VERANSTALTUNGEN.

Anmeldungen zu RESSA-Veranstaltungen unter Info / Anmeldung!

Auf dieser Seite möchten wir unsere Mitglieder und geschichtsinteressierte Gäste über aktuelle und künftige Aktivitäten des Vereins informieren und zugleich auf die Vorträge, Exkursionen und Feste der letzten drei Jahrzehnte zurückblicken.

Viel Vergnügen beim Stöbern und Staunen wünscht

der RESSA-Vorstand

Sämtliche Nachrichten finden Sie in der Rubrik AKTUELL.

Die nächsten Termine​​

Reeser Geschichtsverein RESSA 1987 e. V. 

Empeler Straße 122
46459 Rees 

Telefon: 02851-9790203
E-Mail: info@ressa.de

Website: ressa.de
Facebook: ressa.rees
Instagram: ressa.rees
YouTube: @ressa-rees