Reeser Geschichtsverein RESSA 1987 e. V.
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Willkommen in der Reeser Geschichte!

Der Reeser Geschichtsverein RESSA erforscht seit 1987 die Geschichte der Stadt Rees und ihrer Ortsteile, aber auch die Bedeutung der ältesten Stadt am unteren Niederrhein im Laufe der Jahrhunderte.

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Die aktuellesten Nachrichten

LESUNG MIT DR. RAINER NEU IN DER STADTBÜCHEREI

Am Mittwoch, 24. Juni, stellte Dr. Rainer Neu, unterstützt durch seine Frau Marie-Paule Neu, in der Stadtbücherei Rees sein neues Buch „Heilige, Neuerer und ein Biest“ vor. Das Buch enthält 21 Aufsätze über historische Gestalten des Niederrheins, von denen der promovierte Theologe und Soziologe vier in Rees vorstellte. Eingeladen hatten der Reeser Geschichtsverein RESSA und die Stadtbücherei Rees. „Ich fange mit meiner Heimatstadt Wesel an“, erklärte der Autor und erzählte vom aktuellen Forschungsstand über Peter Minuit. Dieser werde häufig als Gründer und erster Bürgermeister von New York bezeichnet, doch Rainer Neu machte deutlich, dass vieles über Minuits Leben unbekannt ist und nach heutigem Stand in Frage gestellt werden müsse. „Tatsächlich wurde er erst nach dem Zweiten Weltkrieg als Gründer New Yorks bezeichnet“, hat Neu herausgefunden. Dies geschah vermutlich vor dem Hintergrund, dass Minuits Geburtsstadt Wesel nach dem verlorenen Krieg versuchte, Beziehungen zur Siegermacht USA aufzubauen. Dabei konkurrierte Peter Minuit jedoch mit Peter Stuyvesant, der von einem Tabakkonzern als erster Bürgermeister New Yorks beworben wurde. Dennoch gilt es als wahrscheinlich, dass es tatsächlich Peter Minuit war, der 1626 der indigenen Bevölkerung das heutige Manhattan zu einem Spottpreis abkaufte. „Interessant ist, dass trotz des 400. Jahrestags in diesem Jahr weder in Wesel noch in New York an dieses Ereignis in besonderer Weise erinnert wird“, merkte Rainer Neu an. Auch bei Irmgard von Aspel, der zweiten historischen Persönlichkeit, die Rainer Neu in Rees vorstellte, hinterfragte er festgefahrene Mythen. „Es gibt keinen Nachweis, dass sie je offiziell von der Kirche heiliggesprochen wurde“, betonte er. Die Geschichten und Legenden über ihr Leben seien wahrscheinlich aus Überlieferungen mehrerer miteinander verwandten Frauen zusammengesetzt. Dennoch ist Irmgard von Aspel eine bedeutende Figur der Geschichte, alleine weil sie belegt, dass sich in Aspel eine der ältesten Burgstellen des Niederrheins befindet. Nach der Heiligen kam der Heiler, nämlich Emanuel Felke, der als evangelischer Pastor, aber vor allem als Heiler in Repelen bekannt wurde. „Felke setzte Ende des 19. Jahrhunderts auf Homöopathie und behandelte unzählige Menschen, meist ohne Honorar zu verlangen“, erzählte Rainer Neu. Dies führte unweigerlich zu Konflikten mit den Schulmedizinern, doch in mehreren Prozessen wurde Felke freigesprochen. Felke hat es nie geschafft, seine Erfahrungen und Lehren weiterzugeben, doch in Bad Sobernheim in Rheinland-Pfalz werden heute noch Felke-Kuren angeboten. Und wer war jetzt das Biest vom Niederrhein? Diesen unrühmlichen Titel verlieh Rainer Neu an Adela von Elten, die vor etwa 1000 Jahren starb. Sie war eine jüngere Tochter von Graf Wichmann, dem Gründer des Stifts Elten. Nach dem Tod ihrer Eltern beanspruchte sie ihr Erbe und überzog ihre ältere Schwester Liutgard, der ersten Äbtissin von Elten, und zahllose andere Adlige der Region mit Streitereien und Fehden. Auch ihre Ehen mit Graf Immed IV. und mit Balderich führten zu weiteren Besitzstreitigkeiten. „Leichen pflasterten ihren Weg“, musste Rainer Neu zugeben, bis Adela zwischen 1021 und 1028 in Köln starb und dort neben dem Dom beigesetzt wurde. Büchereileiter Thomas Dierkes dankte dem Autor im Namen der Stadtbücherei und des Reeser Geschichtsvereins RESSA für den kurzweiligen und informativen Nachmittag. Text: Thomas Dierkes / Fotos: Michael Scholten
30. Juni 2026, 04:45 Uhr

**175 Jahre Gymnasium Aspel: Festschrift feiert Schulgeschichte**

RESSA ERSTELLTE DIE FESTSCHRIFT ZUM JUBILÄUM DES GYMNASIUMS ASPEL Seit 175 Jahren ist die Reeser Schulgeschichte eng mit dem Namen Aspel verbunden. 1851 eröffneten die Töchter vom heiligen Kreuz auf Haus Aspel nicht nur ihr Kloster, sondern auch ein Pensionat mit Schulbetrieb für junge Damen. 1973 wurde die Schule zum städtischen Gymnasium, das 1986 die malerische Kulisse von Haus Aspel gegen das moderne Schulzentrum am Westring tauschte. Der neue Name „Gymnasium Aspel der Stadt Rees“ erinnert seither an die Wurzeln dieser Bildungseinrichtung. Gefeiert wird das 175-jährige Schuljubiläum am heutigen Freitag, 26. Juni, mit einem Festakt für geladene Gäste auf Haus Aspel und mit weiteren Veranstaltungen am Samstag, 11. Juli. Die Festschrift zum Jubiläum legte Schulleiter Klaus Hegel in die Hände des Reeser Geschichtsvereins RESSA. Der 2. Vorsitzende Michael Scholten, der 1991 sein Abitur am Gymnasium Aspel ablegte, hat auf 92 Seiten Texte, Fotos und Dokumente zusammengestellt. Einige davon sind Nachdrucke aus dem „Reeser Geschichtsfreund“, dem Jahrbuch des Reeser Geschichtsvereins, und aus „Haldern einst und jetzt“, der Publikation des Heimatvereins Haldern, doch auch neue Berichte des Lehrerkollegiums oder über den Abschied der Schwestern von Haus Aspel runden die Festschrift ab. So vermitteln Zeitzeugenberichte aus mehr als 100 Jahren einen authentischen Einblick in den Alltag der Schülerinnen und Schüler verschiedener Epochen. Die Gestaltung des Buches führte Michael Scholten mit seinem Vorstandskollegen Dirk Kleinwegen von der Reeser Agentur concept!pro aus, mit dem er auch alle Jahrbücher des Geschichtsvereins layoutet. Das Buchcover, das Luftaufnahmen von Haus Aspel und vom Schulzentrum verbindet, stammt von Lars Giesen. Er machte 1997 sein Abitur am Gymnasium Aspel und leistete seinen Zivildienst auf Haus Aspel ab. Giesens Nachfolger war übrigens der heutige Reeser Bürgermeister Sebastian Hense, der zur Aspeler Abiturientia 1998 gehört und jetzt ein Grußwort für die Festschrift schrieb. Pünktlich zum Festakt wurde das Buch aus der Druckerei Busch in Bocholt nach Aspel geliefert. Das ermöglichten Klaus Busch und sein Mitarbeiter Lars Giesen, obgleich der Geschichtsverein die Druckvorlagen noch bis vor wenigen Tagen aktualisiert hat. Ab Samstag ist das Buch außerdem zum Preis von 10 Euro in der Touristeninformation am Reeser Markt, in der Delltor-Apotheke oder online unter www.ressa.de/shop erhältlich. Auch am Samstag, 11. Juli, wird es einen Verkaufsstand geben, wenn das Gymnasium Aspel von 10 bis 13 Uhr ein Schulfest feiert und ab 19 Uhr ein Ehemaligentreffen auf dem Schulhof stattfindet. Für dieses Treffen ist eine Anmeldung über gymnasiumaspel.ticket.io erforderlich, die Eintrittskarte kostet 10 Euro. Foto: Klaus Busch (links) und Lars Giesen von der Druckerei Busch präsentieren vor historischer Kulisse die neue Festschrift, die Michael Scholten vom Reeser Geschichtsverein erstellt und mit seinem Vorstandskollegen Dirk Kleinwegen (rechts) gestaltet hat.
26. Juni 2026, 09:00 Uhr

SCHLAGZEILEN AUS DER REESER VERGANGENHEIT

Die 62. Ausgabe des „Rinkiekers“ berichtete am 6. Juli 1979 unter anderem über Irmgard von Aspel, die Schützenfeste in Rees und Millingen sowie über ein neues Etablissement. Die komplette Zeitung steht unter www.rinkieker.de/ausgaben Der Reeser Geschichtsverein RESSA veröffentlicht immer freitags um 7 Uhr eine neue, 47 Jahre alte Ausgabe der früheren Wochenzeitung.
26. Juni 2026, 07:00 Uhr

RESSA BEIM FESTUMZUG IN WERTH

Der Reeser Geschichtsverein RESSA wurde vom Heimatverein Werth zur 600-Jahr-Feier eingeladen. Die Vorstandsmitglieder Dirk Kleinwegen und Michael Scholten besuchten den Festumzug und hielten einige Impressionen fest - nicht zuletzt, um hier und da einige Impressionen zu sammeln für den großen Sternmarsch zur 800-Jahr-Feier der Stadt Rees im Jahr 2028.
25. Juni 2026, 22:09 Uhr

PETERS POST: DAS ASCHENBRÖDEL VOM NIEDERRHEIN

Unser RESSA-Mitglied Peter Schütte veröffentlicht an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen die Ergebnisse seiner Forschungen. Diesmal geht es um eine Klage gegen den früheren Besitzer von von Haus Empel. Im März 1931 berichtete der „Bote für Stadt und Land" über einen ungewöhnlichen Gerichtsprozess. Die Tochter des „Schlossherrn“ von Haus Empel verklagte ihren eigenen Vater auf Zahlung rückständigen Arbeitslohns. Der Artikel nennt die Beteiligten nicht namentlich; aufgrund der beschriebenen Verhältnisse dürfte es sich um Alfons Böcker (1879–1942) gehandelt haben. Der Zeitungsartikel schildert die junge Frau als ein „Aschenbrödel vom Niederrhein“. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter (vermutlich Caroline Lueb aus Androp, 1878-1907) soll sie zunächst in Aspel „das Pensionat der Begüterten“ besucht haben, bevor sie nach eigenen Angaben auf dem Gut jahrelang schwere Arbeiten verrichten musste – vom Melken über die Schweineversorgung bis zur Feldarbeit. Der Artikel schildert, dass sie zunächst unter ihrer ersten und später dann unter einer zweiten Stiefmutter gelitten habe. Letztere „habe ihr das Leben zur Hölle“ gemacht. Vor dem Arbeitsgericht machte sie geltend, praktisch wie eine Dienstmagd behandelt worden zu sein. Außerdem habe ihr Vater ihr eine hohe Mitgift in Höhe von 40.000 Mark versprochen. Das Arbeitsgericht sprach ihr zunächst 2340 Mark zu. Doch der Vater ging in Berufung. Seine Argumentation: Töchter müssten in landwirtschaftlichen Familien selbstverständlich mitarbeiten. Das sei Familienpflicht – kein Arbeitsverhältnis. Das Landesarbeitsgericht hob das Urteil schließlich auf und entschied gegen die Tochter. Ein echtes Arbeitsverhältnis habe nicht vorgelegen. Auffällig ist der literarische Stil des Artikels. Immer wieder arbeitet der Verfasser mit Märchenbildern: „Aschenbrödel“, „Schloss“, „Stiefmutter“, „Märchenprinz“. Gleichzeitig wird die soziale Fallhöhe betont: Es geht nicht um arme Bauern, sondern um eine Tochter aus einem reichen Gutsherrenhaus. Offenbar sollte der reale Gerichtsfall hier bewusst emotional und dramatisch dargestellt werden. Quellen: Zeitungsartikel: https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/23677437 Bild Empel: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/TIJDOW7JB6HS4P72DIMUXNBBPBSIZA4J Bild Alfons Böcker: https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Rheinland%2FRW_0014%2F~002%2F00230%2Fmets.xml&tx_dlf%5Bpage%5D=131&cHash=c7d25085c7924bc4e72ae3a1d7cc50e7 Heiratsanzeige (S.11) https://zeitpunkt.nrw/download/pdf/18526978.pdf Millingen, St. Quirinus: Sterbeeintrag der ersten Frau Caroline geb. Lueb https://data.matricula-online.eu/de/deutschland/muenster/millingen-st-quirinus/KB008/?pg=280
25. Juni 2026, 09:04 Uhr

HERZLICHE EINLADUNG ZUR AUTORENLESUNG

Dr. Rainer Neu aus Wesel liest am heutigen Mittwoch, 24. Juni, ab 15 Uhr in der Stadtbücherei Rees aus seinem Buch "Heilige, Neuerer und ein Biest: Historische Gestalten des Niederrheins", Aufgrund des warmen Wetters findet die Lesung im Erdgeschoss der Bücherei und mit viel Durchzug bei geöffneten Fenstern statt. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen sind erbeten, entweder in der Stadtbücherei oder beim Reeser Geschichtsverein: ms@ressa.de. Doch auch Spontanbesucher sind herzlich willkommen.
24. Juni 2026, 06:25 Uhr
18
JUL

Führung über den Reeser Friedhof am Westring

Trauerhalle, Westring, 46459 Rees, ab 14:00 Uhr

1823 auf dem „Oranienbollwerk“ eingeweiht, war der Friedhof am Westring lange Zeit den Katholiken vorbehalten. 1971 wurde er als kommunale Einrichtung von der Stadt Rees übernommen. Da die erste Friedhofstour des Reeser Geschichtsvereins im November 2023 bei strömendem Regen stattfand, ist die erweiterte Neuauflage im Sommer 2026 hoffentlich mit besserem Wetter gesegnet. 

Treffen um 14 Uhr an der Trauerhalle. Nach dem Besuch ausgewählter Grabmale erfährt die Gruppe alles über die Bestattungskultur im Wandel der Jahrhunderte. Im Anschluss findet ein optionales gemeinsames Kaffeetrinken statt.

Die kostenlose Führung richtet sich an RESSA-Mitglieder und deren Familien. Eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich.

8
AUG

Führung durch Grieth mit Kaffeetrinken im Hanselädchen

Treffpunkt: REWE-Parkplatz, Westring, 46459 Rees, ab 14:00 Uhr

Kleiner Ort, große Geschichte: Seit dem 13. Jahrhundert bauten die Klever Grafen Grieth zu einem befestigten Hafen- und Handelsplatz aus. 1254 wurden die Stadtrechte verliehen, 1472 die Zoll- und Stapelrechte. 1540 erfolgte die Aufnahme in die Hanse. Seit 1969 ist Grieth ein Ortsteil von Kalkar. 

Bei einer Führung lernen die RESSA-Mitglieder die Gassen und Bauwerke des Ortes kennen, bevor im Hanselädchen (optional) Kaffee und Kuchen bereitstehen. Voraussichtlich beginnt die Tour am rechten Rheinufer in Grietherort, wenn die Gruppe mit der Fähre Inseltreue B nach Grieth übersetzt. Die Teilnahme kostet sechs Euro pro Person. Eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich. Um 14 Uhr werden in Rees am Rewe-Parkplatz Fahrgemeinschaften gebildet.

16
SEP

Vortrag: Die Kölner Erzbischöfe Engelbert und Heinrich

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 19:00 Uhr

Die Reeser kennen den Kölner Erzbischof Heinrich von Molenark vor allem, weil er ihnen am 14. Juli 1228 die Stadtrechte verlieh. Seit 1225 im Amt, nutzte Heinrich das erste Jahr seiner Macht aber auch, um die Mörder seines Vorgängers Engelbert von Berg jagen zu lassen. Dieser war am 7. November 1225 im heutigen Grevelsberg von einer Gruppe unter der Führung seines Verwandten Graf Friedrich von Isenberg ermordet worden. 

Dr. Jens Lieven von der Ruhr-Universität Bochum berichtet im Bürgerhaus über diesen frühmittelalterlichen Krimi und stellt die Lebensgeschichten der beteiligten Persönlichkeiten vor, deren persönliches Schicksal auch die Geschichte vieler Städte (Rees, Xanten, Rheinberg, Recklinghausen) beeinflusste. 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

19
SEP

Führung durch das Fort Pannerden in den Niederlanden

Treffpunkt: REWE-Parkplatz, Westring, 46459 Rees, ab 11:00 Uhr

Das Fort Pannerden, nur einen Steinwurf von Emmerich und Elten entfernt, gehört zu den größten seiner Art in den Niederlanden. Von 1869 bis 1872 wurde es am Zusammenfluss von Rhein und Waal erbaut und diente als Sperrwerk gegen einfallende Truppen. 

Im 20. Jahrhundert verfiel die Anlage und wurde sogar als Mülldeponie genutzt. Inzwischen kümmert sich die Stichting Fort Pannerden um die beeindruckende Festung und bietet geführte Touren an. 

Dieser Ausflug startet bereits um 11 Uhr vormittags. Auf dem Rewe-Parkplatz am Reeser Westring werden Fahrgemeinschaften gebildet. Diese Exkursion ist nur für RESSA-Mitglieder und deren Angehörige bestimmt. Der Preis beträgt 15 Euro pro Person (Kinder: 10 Euro), eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich. 

Im Anschluss an die Führung ist ein gemeinsames Kaffeetrinken (optional) im Fort-Café geplant.

14
OKT

Vortrag: Die JASBA und weitere Reeser Betriebe

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 19:00 Uhr

Mit großen Hoffnungen für den Reeser Arbeitsmarkt wurde 1956 die Porzellanfabrik Niederrhein an der Ecke B 8 / Rauhe Straße eröffnet. Doch schon nach einem Jahr blieben die Brennöfen vorerst wieder kalt. Die Stadt hoffte auf einen neuen Investor und fand diesen in der Westerwälder Familie Schwaderlapp. So nahm die JASBA (ein Kunstwort aus dem Namen Jakob Schwaderlapp und dem ersten Firmensitz in Baumbach) 1957 ihren Betrieb auf. Zunächst wurde Porzellan gefertigt, ab 1959 begann der wirtschaftliche Aufschwung durch die Produktion von Spaltplatten. 

RESSA-Vize Michael Scholten zeichnet mit vielen Fotos die Geschichte der JASBA nach, im zweiten Teil des Vortrags folgen Infos zu weiteren Reeser Firmen. 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

18
NOV

Filmabend mit Clemens Reinders: „Niederrheiner erzählen“

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 19:00 Uhr

Clemens Reinders ist Buchautor, Filmemacher, Pädagoge und Halderner durch und durch. Schon als Student an der Kunstakademie Münster und der Westfälischen Wilhelms-Universität dokumentierte der 1962 geborene Lindendörfler mit Fotos, Filmen und Texten die Geschichte(n) seiner Heimatregion Niederrhein. Unvergessen sind seine WDR-Dokumentarfilme „Aspel: Ende einer Schulzeit“ und „Haldern: Wo die Linden rauschen.“

Für den Reeser Geschichtsverein RESSA stellt der stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins Haldern nun eine Auswahl seiner besten lokalhistorischen Reportagen, Augenzeugenberichte und Buchbeiträge zusammen, um das Lebensgefühl der Niederrheiner im Wandel der Jahrzehnte zu beleuchten. 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Sämtliche Termine finden Sie in der Rubrik VERANSTALTUNGEN.

Anmeldungen zu RESSA-Veranstaltungen unter Info / Anmeldung!

JUBILÄUM GYMNASIUM ASPEL

Das Gymnasium Aspel der Stadt Rees feiert Jubiläum. Die Festschrift zum Jubiläum legte Schulleiter Klaus Hegel in die Hände des Reeser Geschichtsvereins RESSA 1987 e.V. Es zeigt einen Streifzug durch 175 Jahre Schulgeschichte an zwei Standorten.

Das Buch ist in der Touristeninformation am Markt sowie in unserem Online-Shop erhältlich.

Bestellung unter www.ressa.de/shop. 

Auf dieser Seite möchten wir unsere Mitglieder und geschichtsinteressierte Gäste über aktuelle und künftige Aktivitäten des Vereins informieren und zugleich auf die Vorträge, Exkursionen und Feste der letzten drei Jahrzehnte zurückblicken.

Viel Vergnügen beim Stöbern und Staunen wünscht

der RESSA-Vorstand

Sämtliche Nachrichten finden Sie in der Rubrik AKTUELL.

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