Reeser Geschichtsverein RESSA 1987 e. V.
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Willkommen in der Reeser Geschichte!

Der Reeser Geschichtsverein RESSA erforscht seit 1987 die Geschichte der Stadt Rees und ihrer Ortsteile, aber auch die Bedeutung der ältesten Stadt am unteren Niederrhein im Laufe der Jahrhunderte.

Besuchen Sie auch unsere Website zum Rinkieker:   

Rinkieker.de

Die aktuellesten Nachrichten

ARCHÄOLOGISCHE FÜHRUNG IN HAFFEN

Der Reeser Geschichtsverein RESSA wurde eingeladen, kurzfristig am Samstag, 1. August, ab 10 Uhr an einer Führung durch die ansonsten gesperrte Ausgrabungsstätte in Haffen teilzunehmen. Bis zu 25 Personen können den Bereich der Amprion-Baustelle besuchen, in dem vor einem Jahr 15 Skelette gefunden wurden, die vermutlich aus dem 18. Jahrhundert stammen. Der Grabungsleiter führt die Besuchergruppe auch zu den jüngsten Funden. Wer dabei sein möchte, muss sich bis Donnerstag, 30. Juli, 18 Uhr, per Mail an info@ressa.de anmelden. RESSA-Mitglieder sind garantiert dabei, es gibt aber auch Plätze für Nicht-Mitglieder. Die endgültige Bestätigung sowie weitere Informationen folgen dann am Freitagmorgen per Mail. Nur eins vorab: Empfohlen werden festes Schuhwerk und eine Kopfbedeckung gegen die Sonne. Mehr Infos zur Ausgrabung stehen unter https://www.amprion.net/Presse/Presse-Detailseite_84224.html
29. Juli 2026, 15:56 Uhr

Fotos von Reeser Geschichtsverein RESSA 1987 e. V.s Beitrag

PETERS POST: DAS ENDE DER GRAFEN VON BORCKE AUF SCHLOSS HUETH Unser RESSA-Mitglied Peter Schütte veröffentlicht an dieser Stelle regelmäßig die Ergebnisse seiner stadthistorischen Forschungen. Es war ein Frühlingstag im Jahr 1872, als Graf Heinrich von Borcke auf Schloss Hueth für immer die Augen schloss. Da er keine Söhne hinterließ und sein einziger Bruder Hermann bereits 1849 verstorben war, erlosch mit ihm die gräfliche Linie der Familie von Borcke auf Schloss Hueth im Mannesstamm. 135 Jahre zuvor hatte Heinrichs Urgroßvater das Schloss von der verschuldeten Familie von Wylich zu Lottum erworben. Der preußische Staatsminister Friedrich Wilhelm von Borcke (1692–1769) bezahlte dafür im Jahr 1737 die stattliche Summe von 40.110 Reichstalern. Offenbar wollte er am Niederrhein, weit entfernt von seiner bisherigen Wirkungsstätte in Berlin, seinen Lebensabend verbringen. So berichtete die Kaiserliche Reichs-Ober-Post-Amts-Zeitung am 28. August 1764: „Von Hueth vernimmt man, daß der Freyherr von Borck, bisheriger Staats-Minister S(eine)r Königl.(ichen) Preußischen Majestät, auf jetztgedachtem schönen Schlosse aus Berlin angelangt, um bey seinem hohen und gesegneten Alter den Rest seiner Tage in Ruhe zuzubringen.“ Sein Sohn Adrian Heinrich von Borcke (1736–1792) hielt sich dagegen nur selten auf Schloss Hueth auf. Als preußischer Diplomat diente er unter anderem als Gesandter in Dänemark, Sachsen und Schweden, wo er 1792 in Stockholm verstarb. 1790 wurden Adrian Heinrich und seine Nachkommen in den preußischen Grafenstand erhoben. Er heiratete Marianne du Chesne, die zuvor mit dem Schweizer Natur- und Völkerrechtler Emer de Vattel (1714–1767) verheiratet gewesen war. Aus dieser ersten Ehe stammte Charles Adolphe Maurice de Vattel (1765–1827), der später einen folgenschweren Erbschaftsprozess gegen seinen Halbbruder Friedrich Heinrich von Borcke gewann. Nach Adrian Heinrich trat dessen Sohn Friedrich Heinrich von Borcke (1778–1825) die Nachfolge an. Er stand nacheinander im Dienst Preußens, des Großherzogtums Berg, Frankreichs und schließlich wieder Preußens und bekleidete dabei mehrere hohe Staatsämter. Unter seiner Herrschaft begann jedoch der wirtschaftliche Niedergang des Familienvermögens. Übernommene Schulden, der Verlust der Hoheitsrechte und der damit verbundenen Einkünfte, die schwierige wirtschaftliche Lage der Güter nach den Befreiungskriegen sowie vor allem der verlorene Erbschaftsprozess gegen seinen Halbbruder Charles Adolphe Maurice de Vattel brachten die Familie in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten. Als Friedrich Heinrich 1825 starb, erschien im Rheinisch-Westphälischen Anzeiger ein interessanter Nachruf. Darin heißt es: „...er war Genie, das sich nicht an den gewöhnlichen Gang des Lebens bindet. So wenig ihn deshalb die Welt verstand, so muß sie ihm doch die Gerechtigkeit beweisen, daß er von Herzen gut war und einem Jeden wohlwollte...“ An anderer Stelle schrieb der Verfasser: „Aus ihm hätte werden können einer der größten Männer seines Vaterlandes. Aber sein Schicksal hat es nicht gewollt.“ Der Nachruf vermittelt das Bild eines außergewöhnlich begabten Mannes, dessen Fähigkeiten nach Ansicht des Verfassers von seinen Zeitgenossen nie vollständig erkannt wurden. Friedrich Heinrich hatte 1797 die erst 15-jährige Amalie von Gaza (1782–1855) geheiratet, die ihm elf Kinder schenkte. Die Tochter Bernhardine von Borcke (1804–1886) heiratete 1837 Friedrich Johann Carl Freiherrn zu Wittenhorst-Sonsfeld (1797–1844). Nach nur sieben Jahren Ehe wurde sie bereits Witwe. 1846 heiratete sie den fast 18 Jahre jüngeren Neffen ihres verstorbenen Mannes, Friedrich Wilhelm Johann von Wittenhorst-Sonsfeld (1822–1888). Die Braut war 42 Jahre alt, der Bräutigam 24. Die Ehe blieb kinderlos. Nach Bernhardines Tod heiratete Friedrich Wilhelm erneut. Seine zweite Frau wurde die 28 Jahre jüngere Amalie Bünte (1850–1926), eine Nichte seiner verstorbenen Ehefrau. Sie war die Tochter von Bernhardines Schwester Henriette Jeanette Auguste von Borcke (1817–1887), verheiratete Bünte. Aus dieser zweiten Ehe ging 1887 Friedrich August Hermann Hans von Wittenhorst-Sonsfeld hervor. Er wurde Erbe von Schloss Hueth und trat damit die Nachfolge seines fünfzehn Jahre zuvor verstorbenen Großonkels Heinrich Graf von Borcke an. Bis heute befindet sich Schloss Hueth im Besitz der Nachkommen Friedrich August Hermann Hans' von Wittenhorst-Sonsfeld. Seit der Zerstörung des Hauptschlosses gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wohnt die Familie in der wiederaufgebauten linken Vorburg. Quellen: Todesanzeige 1872 https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/9688344?query=%22Schloss%20Hueth%22 Nachruf 1825 https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/4488974?query=%22Graf%20von%20Borcke%22 wirtschaftlicher Niedergang https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=FINDBUCH-Fb_084c3621-f29e-435a-88ac-48673325345a&archivNr=185 Todesanzeige 1855 https://zeitpunkt.nrw/ulbd/periodical/zoom/10349464?query=%22von%20Borcke%20Hueth%22~25 Stefan Frankewitz: Burgen, Schlösser und Herrenhöuser in Rees, Geldern 2006, S.56-61. Zeitungsartikel 1764 https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/7433637?query=%22Von%20Borcke%20Hueth%22~33 Genealogische Quellen: Kirchenbuch Bienen, MyHeritage, Ancestry Bild Schloss Hueth https://digital.ulb.hhu.de/ihd/content/zoom/5777755
29. Juli 2026, 09:00 Uhr

NEUES AUS DER VERGANGENHEIT

Die 65. Ausgabe des „Rinkiekers“ berichtete am 28. Juli 1979 unter anderem über Pläne für das Reeser Meer, das Schützenfest in Grietherbusch und den Bau der Tennishalle in Haldern. Die komplette Ausgabe steht unter www.rinkieker.de/ausgaben Der Reeser Geschichtsverein RESSA veröffentlicht immer freitags um 7 Uhr eine neue, 47 Jahre alte Ausgabe der früheren Wochenzeitung.
24. Juli 2026, 07:00 Uhr

PETERS POST: DAS RHEINTOR ERZÄHLT (TEIL II)

Unser RESSA-Mitglied Peter Schütte veröffentlicht an dieser Stelle regelmäßig die Ergebnisse seiner stadthistorischen Forschungen. Diesmal setzt er seinen Bericht über das Rheintor fort. Ich stand mehr als 600 Jahre am westlichen Eingang der Stadt Rees. Wer von der Rheinseite kam, musste an mir vorbei. Vieles habe ich gesehen – Schönes und Schreckliches. Doch meine Geschichte begann nicht mit mir. Lange bevor meine Mauern errichtet wurden, lebten hier bereits Menschen. Die Erde zu meinen Füßen bewahrte Erinnerungen an eine weit ältere Vergangenheit. Im Jahre 1894 wurde in meiner Nähe ein alter germanischer Krug entdeckt, der auf eine Zeit lange vor der Entstehung der Stadt Rees zurückgeht. Gegen solche Zeiträume erscheinen selbst meine mehr als sechs Jahrhunderte beinahe bescheiden. Die Ereignisse, die mein eigenes Schicksal am stärksten prägten, spielten sich im Jahre 1599 ab. Während der Kämpfe um Rees wurde ich schwer beschädigt und beinahe zerstört. Als die Stadtväter mich im folgenden Jahr wieder errichten ließen, mauerte man Kanonenkugeln sichtbar in meine Fassade ein. Sie sollten für alle Zeiten an die Beschießung erinnern. Jahrhunderte später fand man in der Dellstraße eine weitere eiserne Kugel, die den eingemauerten Geschossen zum Verwechseln ähnlich war. Und noch heute steht am Rondell „Am Bär“ der Mörser, den die spanischen Besatzer damals den deutschen Belagerern abgenommen hatten. So blieben die Erinnerungen an jene unruhigen Tage lebendig. Die Jahrhunderte vergingen. Durch meinen Torbogen zogen Kaufleute, Handwerker, Schiffer und Bauern. Die Menschen aus Reeserward passierten mich auf ihrem Weg in die Stadt. Manche kamen zur Arbeit, andere zum Markt. Und wenn einer von ihnen gestorben war, begann vor mir oft der letzte Gang. Die Trauerzüge sammelten sich an meinem Tor, bevor sie ihren Weg zum Friedhof antraten. Ich sah Soldaten kommen und gehen. Im Jahre 1672 marschierten die Truppen des französischen Feldherrn Turenne durch mich hindurch. Viele Jahrzehnte später folgten ihnen erneut französische Soldaten, als Napoleon über das Rheinland herrschte. Doch nicht nur Kriege prägten mein Dasein. Direkt an der Landungsstelle lag später das Gasthaus „Zum Rheintor“, das meinen Namen trug. Sein Besitzer Hubert Casper bewirtete dort Reisende, Schiffer, Vereine und Gesellschaften. Auf der Rheinterrasse wurde gegessen, getrunken, diskutiert und gefeiert, während draußen das Leben seinen gewohnten Gang nahm. Zu meinen Nachbarn gehörte die Papierfabrik van Randenborgh, ab 1906 die Käserei Raadts. Der Duft von Milch und Käse zog oft über den Platz vor meinem Tor. Als die Stadt Rees 1928 ihr 700-jähriges Jubiläum feierte, erinnerte man sich auch an mich. Ein eigener Festwagen zeigte meine Zerstörung während der Belagerung von 1599. Noch mehr als drei Jahrhunderte später war dieses Ereignis den Reesern so wichtig, dass sie es in den Festzug aufnahmen. Es erfüllte mich mit Stolz, dass meine Geschichte nicht vergessen war. Nicht weit von mir stand eine mächtige Pappel, die um das Jahr 1800 gepflanzt worden sein soll. Die Reeser liebten diesen Baum. Heimatdichter besangen ihn, und viele betrachteten ihn ebenso wie mich als Wahrzeichen ihrer Stadt. Als die alte Pappel im Januar 1931 während eines Sturmes unter großem Getöse zusammenbrach, trauerten zahlreiche Bürger um sie. Ich blieb noch vierzehn Jahre stehen. Nicht immer brachte die Geschichte glückliche Zeiten. In den dreißiger Jahren marschierten auch die Kolonnen der Nationalsozialisten durch meinen Torbogen. Fahnen wurden getragen, Parolen gerufen und Aufmärsche abgehalten. Wie viele andere alte Bauwerke musste auch ich erleben, wie politische Systeme kamen und gingen. Mein Ende kam im Frühjahr 1945. Granaten und Bomben trafen die Stadt. Schwer beschädigt blieb ich als Ruine zurück. Doch selbst dann war ich noch nicht ganz verschwunden. Ein bedeutender Teil meiner Mauern stand weiterhin. Erst später wurden die letzten Reste abgetragen. Mit mir verschwand das letzte mittelalterliche Stadttor von Rees. Das Delltor und das Falltor waren bereits 1835 abgebrochen worden. Das Krantor fiel ebenfalls den Zerstörungen des Krieges zum Opfer. Von den einstigen Toren der Stadt blieb nichts mehr übrig. Und doch frage ich mich manchmal, ob meine Geschichte wirklich zu Ende ist. Jahrzehnte nach meiner Zerstörung dachte man erneut über mich nach. Der Reeser Architekt Michael Hoffmann schlug vor, mich an historischer Stelle wieder sichtbar werden zu lassen. Nicht als exakte Kopie meines einstigen Erscheinungsbildes, sondern als modernes Zeichen der Erinnerung. Die Idee wurde diskutiert, Kosten wurden ermittelt, doch verwirklicht wurde sie bislang nicht. Vielleicht wird mir eines Tages dieselbe Ehre zuteil wie meinem alten Gefährten, dem Falltor, an das heute wieder eine Installation erinnert. Vielleicht werde auch ich eines Tages auf irgendeine Weise zurückkehren. Ich habe schon Gerüchte gehört, der Verkehrs- und Verschönerungsverein entwickele gerade eine Idee. Bis dahin lebe ich weiter in alten Fotografien, auf Postkarten, in Archiven – und in den Erinnerungen der Menschen von Rees. Quellen: Funde des Kruges und der Kanonenkugel: Pfarrer Jacob Sluyter, Stadtarchiv Rees Pappel: https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/11410894?query=%22Rheintor%20Rees%22~10 Wagen 700 Jahre: https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/7480534?query=%22Rheintor%20Rees%22~10 Anzeige Louis Baumann: https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/25305056?query=%22Louis%20Baumann%22 Stadtplan: https://www.landesarchiv-nrw.de/data02/Abt_Rheinland/RW_Karten/~003/00312/R_RW_Karten-00312_UeFmt_vlnr_01_r.jpg Anzeige Rheintor: https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/23577534?query=%22Rheintor%20Rees%22~10 Wiederaufbaupläne: Zeitungsartikel, Stadtarchiv Rees Bild aus dem 19. Jahrhundert, Bild Mörser Reeser Geschichtsfreund 5/2012 Nazibesuch in Rees: https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/17240008?query=%22Hitler%20Rees%22~25 Ansichtskarte StA Rees, A32a-6, Ansichtskarte 1950er Jahre, Buchhandlung und Fotohaus Bonert, Rees
22. Juli 2026, 09:00 Uhr

RESSA-FÜHRUNG ÜBER DEN KOMMUNALEN FRIEDHOF

Die jüngste Exkursion des Reeser Geschichtsvereins führte zum kommunalen Friedhof. Die Vorstandsmitglieder Agnes Jay und Michael Scholten informierten die 35 Teilnehmer über die 203-jährige Geschichte des Friedhofs und erzählten vom Leben und Sterben ausgewählter Persönlichkeiten. An diesen Gräbern zündete der 13-jährige Léon Scholten jeweils eine Kerze an. Ein ausführlicher Pressebericht ist am heutigen Dienstag in der Rheinischen Post erschienen. Dieser ist auch online auf der Seite der Niederrhein Nachrichten erschienen: https://www.niederrhein-nachrichten.de/nachrichten/200-jahre-reeser-friedhof-einblicke-in-geschichte-und-bestattungskultur-20797.html Fotos (c) Peter Bongers, Dirk Kleinwegen, Michael Scholten
21. Juli 2026, 19:42 Uhr

DER PROJEKTTAGE-1989-FILM VOM GYMNASIUM ASPEL

Zum 175-jährigen Jubiläum des Gymnasiums Aspel der Stadt Rees gratuliert der Reeser Geschichtsverein RESSA mit der exklusiven Bereitstellung des Videos PROJEKTTAGE 1989: https://www.youtube.com/watch?v=nB0NadM84DI Damals leiteten die Oberstufenschüler Michael Scholten (heute 2. Vorsitzender von RESSA) und Erik Pareigis die Video-AG und schickten ihre filmisch interessierten Mitstreiter mit der Kamera in die vielen anderen Kurse und Arbeitsgruppen. Hinterher schnitten und kommentierten sie das Material auf eine frech-flotte Weise, wie es ihnen damals die WDR-Sendung ZAK mit Friedrich Küppersbusch vorgelebt hatte. Beim Tag der offenen Tür im Jahr 1989 kam der Film bei Schülern, Eltern und (den meisten) Lehrern sehr gut an. 37 Jahre später wird das 25-minütige Video jetzt erstmals online veröffentlicht. Übrigens: Die 92 Seiten dicke und sehr lesenswerte Festschrift zum Schuljubiläum, ebenfalls erstellt durch den Reeser Geschichtsverein, ist weiterhin zum Preis von 10 Euro unter www.ressa.de/shop sowie in der Reeser Touristeninformation und in der Delltor-Apotheke erhältlich.
20. Juli 2026, 09:59 Uhr
8
AUG

Führung durch Grieth mit Kaffeetrinken im Hanselädchen

Treffpunkt: REWE-Parkplatz, Westring, 46459 Rees, ab 14:00 Uhr

*** SÄMTLICHE PLÄTZE SIND LEIDER BEREITS VERGEBEN! ***

Kleiner Ort, große Geschichte: Seit dem 13. Jahrhundert bauten die Klever Grafen Grieth zu einem befestigten Hafen- und Handelsplatz aus. 1254 wurden die Stadtrechte verliehen, 1472 die Zoll- und Stapelrechte. 1540 erfolgte die Aufnahme in die Hanse. Seit 1969 ist Grieth ein Ortsteil von Kalkar. 

Bei einer Führung lernen die RESSA-Mitglieder die Gassen und Bauwerke des Ortes kennen, bevor im Hanselädchen (optional) Kaffee und Kuchen bereitstehen. Voraussichtlich beginnt die Tour am rechten Rheinufer in Grietherort, wenn die Gruppe mit der Fähre Inseltreue B nach Grieth übersetzt. Die Teilnahme kostet sechs Euro pro Person. Eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich. Um 14 Uhr werden in Rees am Rewe-Parkplatz Fahrgemeinschaften gebildet.

16
SEP

Vortrag: Die Kölner Erzbischöfe Engelbert und Heinrich

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 19:00 Uhr

Die Reeser kennen den Kölner Erzbischof Heinrich von Molenark vor allem, weil er ihnen am 14. Juli 1228 die Stadtrechte verlieh. Seit 1225 im Amt, nutzte Heinrich das erste Jahr seiner Macht aber auch, um die Mörder seines Vorgängers Engelbert von Berg jagen zu lassen. Dieser war am 7. November 1225 im heutigen Grevelsberg von einer Gruppe unter der Führung seines Verwandten Graf Friedrich von Isenberg ermordet worden. 

Dr. Jens Lieven von der Ruhr-Universität Bochum berichtet im Bürgerhaus über diesen frühmittelalterlichen Krimi und stellt die Lebensgeschichten der beteiligten Persönlichkeiten vor, deren persönliches Schicksal auch die Geschichte vieler Städte (Rees, Xanten, Rheinberg, Recklinghausen) beeinflusste. 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

19
SEP

Führung durch das Fort Pannerden in den Niederlanden

Treffpunkt: REWE-Parkplatz, Westring, 46459 Rees, ab 11:00 Uhr

Das Fort Pannerden, nur einen Steinwurf von Emmerich und Elten entfernt, gehört zu den größten seiner Art in den Niederlanden. Von 1869 bis 1872 wurde es am Zusammenfluss von Rhein und Waal erbaut und diente als Sperrwerk gegen einfallende Truppen. 

Im 20. Jahrhundert verfiel die Anlage und wurde sogar als Mülldeponie genutzt. Inzwischen kümmert sich die Stichting Fort Pannerden um die beeindruckende Festung und bietet geführte Touren an. 

Dieser Ausflug startet bereits um 11 Uhr vormittags. Auf dem Rewe-Parkplatz am Reeser Westring werden Fahrgemeinschaften gebildet. Diese Exkursion ist nur für RESSA-Mitglieder und deren Angehörige bestimmt. Der Preis beträgt 15 Euro pro Person (Kinder: 10 Euro), eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich. 

Im Anschluss an die Führung ist ein gemeinsames Kaffeetrinken (optional) im Fort-Café geplant.

14
OKT

Vortrag: Die JASBA und weitere Reeser Betriebe

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 19:00 Uhr

Mit großen Hoffnungen für den Reeser Arbeitsmarkt wurde 1956 die Porzellanfabrik Niederrhein an der Ecke B 8 / Rauhe Straße eröffnet. Doch schon nach einem Jahr blieben die Brennöfen vorerst wieder kalt. Die Stadt hoffte auf einen neuen Investor und fand diesen in der Westerwälder Familie Schwaderlapp. So nahm die JASBA (ein Kunstwort aus dem Namen Jakob Schwaderlapp und dem ersten Firmensitz in Baumbach) 1957 ihren Betrieb auf. Zunächst wurde Porzellan gefertigt, ab 1959 begann der wirtschaftliche Aufschwung durch die Produktion von Spaltplatten. 

RESSA-Vize Michael Scholten zeichnet mit vielen Fotos die Geschichte der JASBA nach, im zweiten Teil des Vortrags folgen Infos zu weiteren Reeser Firmen. 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

18
NOV

FÄLLT AUS: Filmabend mit Clemens Reinders: „Niederrheiner erzählen“

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 19:00 Uhr

Aus gesundheitlichen Gründen muss die Veranstaltung leider verschoben werden.


Clemens Reinders ist Buchautor, Filmemacher, Pädagoge und Halderner durch und durch. Schon als Student an der Kunstakademie Münster und der Westfälischen Wilhelms-Universität dokumentierte der 1962 geborene Lindendörfler mit Fotos, Filmen und Texten die Geschichte(n) seiner Heimatregion Niederrhein. Unvergessen sind seine WDR-Dokumentarfilme „Aspel: Ende einer Schulzeit“ und „Haldern: Wo die Linden rauschen.“

Für den Reeser Geschichtsverein RESSA stellt der stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins Haldern nun eine Auswahl seiner besten lokalhistorischen Reportagen, Augenzeugenberichte und Buchbeiträge zusammen, um das Lebensgefühl der Niederrheiner im Wandel der Jahrzehnte zu beleuchten. 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

12
DEZ

Jahreshauptversammlung und RESSA-Adventsfeier

Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees, ab 15:00 Uhr

RESSA lässt das Jahr 2026 mit einer Adventsfeier im Bürgerhaus ausklingen. Vorgeschaltet ist die Jahreshauptversammlung, in der die Mitglieder über die Erfolge und Herausforderungen des Vereinsjahres und über die Pläne für 2027 informiert werden. 

Eine Anmeldung unter www.ressa.de/anmeldung ist erforderlich. Für das Kaffee- und Kuchenbuffet wird ein Unkostenbeitrag erhoben.

Sämtliche Termine finden Sie in der Rubrik VERANSTALTUNGEN.

Anmeldungen zu RESSA-Veranstaltungen unter Info / Anmeldung!

JUBILÄUM GYMNASIUM ASPEL

Das Gymnasium Aspel der Stadt Rees feiert Jubiläum. Die Festschrift zum Jubiläum legte Schulleiter Klaus Hegel in die Hände des Reeser Geschichtsvereins RESSA 1987 e.V. Es zeigt einen Streifzug durch 175 Jahre Schulgeschichte an zwei Standorten.

Das Buch ist in der Touristeninformation am Markt sowie in unserem Online-Shop erhältlich.

Bestellung unter www.ressa.de/shop. 

Auf dieser Seite möchten wir unsere Mitglieder und geschichtsinteressierte Gäste über aktuelle und künftige Aktivitäten des Vereins informieren und zugleich auf die Vorträge, Exkursionen und Feste der letzten drei Jahrzehnte zurückblicken.

Viel Vergnügen beim Stöbern und Staunen wünscht

der RESSA-Vorstand

Sämtliche Nachrichten finden Sie in der Rubrik AKTUELL.

Die nächsten Termine​​

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46459 Rees 

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