Inhaltsverzeichnis
Grußwort des 1. Vorsitzenden
Die Einnahme von Rees durch die Franzosen im Jahre 1672
Der „Kattenwall“ und seine Bedeutung
Vereinsmäßige Instrumentalmusik in Rees
Pfarrer Johann Jakob Zeller
Woher weht der Wind?
Rektor Bröring, die St. Georgskapelle und vorchristliche Begräbnisse
RESSA Aktivitäten im Jahre 2008
Auch sie waren Reeser
Termine von RESSA in der Vorschau
Einen interessanten Aufsatz aus der Zeit des französisch-niederländischen Krieges, den der ehemalige Stadtarchivar Hermann Terlinden hinterlassen hat, arbeitete Hermann Venhofen auf. Mit entsprechender Bebilderung und Kartenausschnitten enthält dieser Bericht auf neun Seiten Reeser Geschichte „pur“.
Über ein oftmals schon vergessenes Relikt aus der Reeser Befestigungszeit hat Helmut Heckmann recherchiert. Erklärt wird die Bedeutung des Namens und welche Funktion der Kattenwall, der in vielen niederrheinschen Städten anzutreffen ist, einst hatte.
Ebenfalls die früheren Recherchen von Hermann Terlinden aufgearbeitet hat Klaus Kuhlen. Er berichtet in seinem Aufsatz, dem ein vielbeachteter Vortrag vorangegangen war, über die früher in Rees zu hörenden Orchester und „Bands“ aus den 1920er Jahren.
Das im Jahre 1660 ein gebürtiger Schweizer in Rees zum evangelischen Pastor ernannt wurde, dürfte auch den geschichtsinteressierten Reesern nicht bekannt gewesen sein. In seinem Aufsatz beschreibt Helmut Heckmann kurz diesen Vertreter der gemäßigten pietistischen Theologie, der mit dem bekannten Jodocus van Lodenstein befreundet war.
Eine Frage, die man sich an Gewässern wie dem Rhein sicherlich täglich stellt. Helmut Heckmann machte sich in der Reeser Innenstadt auf die Suche nach Wetterfahnen. Er berichtet über alte und neue Wetterfahnen und gibt Einblick in die Zeit ihrer Entstehung.
Geschichtsträchtig ist der Reeser Boden nicht nur im Bereich der ehemaligen Stadtumwehrung, sondern auch im Bereich des Wannwicker Feldes. Helmut Heckmann berichtet über den Platz wo einst die Georgskapelle stand und alten Reesern noch der Georgsfriedhof etwas sagt. Dort grub Pfarrektor Bröring im Jahre 1838 Aschenurnen aus, die den Schluß auf vorchristliche Begräbnisse zuließen.
Bernd Schäfer erinnert in einem kurzen Aufsatz noch einmal an jüdische Bürger. Von einigen ist der Lebens- und Leidenweg bekannt, von anderen verliert sich jede Spur und jedes Wissen.